Assange, Ecuador und die britische Rechtsdurchsetzung (Update)
Die Briten möchten Julian Assange nach Schweden ausliefern. Er fürchtet die Überstellung von dort an die USA, wo ihm u.a. ein Verfahren wegen Hochverrats droht. In der ecuadorianischen Botschaft, wo er Asyl gesucht hat, macht man sich auf die Stürmung gefasst.
Über den Versuch, den Fall Weinreich auf Verhaltensmängel zu reduzieren
Das Gerede vom „großen Ego“ und der „Diva Weinreich“ lenkt vom Sachverhalt ab. In Wahrheit geht es um journalistische Prinzipien.
Anruf von faz.net – wir können keine Links
Ein neues Highlight der Linkpolitik der FAZ – wer sagte noch mal, «Links sind die Währung des Internets»? Bei der FAZ wurde er jedenfalls nicht gehört. Willkommen in Digitalien.
VG Wort schüttet doch aus – unter Vorbehalt
Im Mai bekam der Jurist Martin Vogel in erster Instanz vor dem Landgericht München I Recht: Er hatte moniert, dass ein Teil der eigentlich für die Urheber bestimmten Gelder aus der Verwertung auch an Verlage ausgeschüttet werde. Draufhin stellte die VG Wort die Ausschüttung für 2011 zurück.
Kurt & ich: Verzweiflung
Was hier steht, ist nicht witzig und entspringt reinster Verzweiflung. Der TV-Autor Lerch ist seelisch und moralisch kaputt und kaum noch tragbar. Sein imaginärer Therapeut Kurt hat ihn seit 5 Wochen verlassen.
Die Organisatoren des Leistungssports · Potemkins gelehrige Schüler
London 2012 aus deutscher Sicht: Undurchsichtiger Klüngel, merkwürdige Statements, ‚Zielvereinbarungen‘ direkt aus Wolkenkuckucksheim. Und dann auch noch eine Berichterstattung, die fast an sich selbst erstickt ist.
Newsletter vom 15.8.2012
Der Carta-Newsletter enthält eine Auswahl der Texte der vergangenen Woche.
Eine kurze Geschichte des Leistungsschutzrechts
Totgeglaubte leben länger: Gerade geht unser aller Leib- und Magenthema in die dritte Runde. Ein lesenswertes Papier von BDZV und VDZ gibt die Richtung vor. Zeitlich passend hat Stefan Niggemeier eine Chronologie der lobbyistischen Klimmzüge geschrieben.
Bundesgit: Codierte Bürgernähe
Stefan Wehrmeyer hat etwas angeschubst, was eigentlich Sache einer demokratischen Regierung wäre: Die Entwicklung eines Werkzeugs, mit dem auch kleine Änderungen im Gesetzgebungsprozess öffentlich und einfach einsehbar werden sollen.