Fadenscheinige Rhetorik
Statt sachkundiger Blog-Kommentatoren, die womöglich Lösungen aufgezeigt hätten, gab es bei Anne Will nur ein deprimierendes Panorama der sozialen Wirklichkeit.
Deutschlands gestörtes Verhältnis zum Netz: Was der Web Index mit dem Leistungsschutzrecht zu tun hat
In Deutschland hat das Internet einen geringeren Stellenwert und Einfluss als in vielen anderen westlichen Nationen. Das belegt der Web Index 2012. Eine Analyse der Hintergründe kann Bücher füllen – oder mit einem Wort symbolisch zusammengefasst werden: Leistungsschutzrecht.
Informationsfreiheitsgesetz – Kostenfreiheit exklusive
Gut gemeint ist nicht gut gemacht: Beim IFG wurde eine wichtige Kleinigkeit übersehen. Sie erlaubt, der informationellen Freiheit einen äußerst wirksamen Riegel vorzuschieben.
Copyright: Spaß mit DRM-Bots
Die automatisierten Überwacher von Urheberrechtsverletzungen im Netz sorgen in dieser Woche schon zum zweiten Mal für Unterhaltung. Beide Male waren nicht irgendwelche Veranstaltungen betroffen.
Newsletter vom 5. September 2012
Der Carta-Newsletter enthält eine Auswahl der Texte der vergangenen Woche und einen kleinen Rückblick auf den August 2012.
VG-Wort-Ausschüttung: „Das Patentamt entzieht sich“
Im Streit um die Ausschüttungspraxis der VG Wort gerät nun die staatliche Aufsicht in die Kritik. Das Deutsche Patent- und Markenamt lässt die offenen Rechtsfragen seit Monaten unbeantwortet. Von Alexander Wragge
Mehr Respekt! Kandidaturen sind kein Pflichtprogramm
Bei den Piraten wird mal wieder über den Frauenmangel in den Vorständen diskutiert. Aber «Frau sein» allein ist noch kein sinnvolles Auswahl-Kriterium.
In die Arena!
Im Gegensatz zu den USA fürchten sich die deutschen Intellektuellen oft vor der Einmischung in öffentliche Angelegenheiten. Die modernen Möglichkeiten des Internets sind ihnen fremd. Dabei wäre es ihre Pflicht, gesellschaftliche Relevanzen aufzuspüren und in die Debatte einzuführen. Ein Aufruf
Angst vor mehr Demokratie
Was ist so schlimm daran, die Mitglieder entscheiden zu lassen? Ein souveräner Vorstand kann das aushalten. Doch die Altparteien wollen lieber Marketing statt Mitbestimmung.