Googles «One Pass»: Mehr als ein Appeasement-Tool für Verlage?
«One Pass» ist ein schönes Beispiel für politische Software: Das Tool soll zeigen, dass Google in Sachen Qualitätsjournalismus Teil der Lösung ist – nicht Teil des Problems. Doch kann «One Pass» wirklich auch relevante Umsätze generieren?
Apple und seine Richtlinien: Der ewige Stachel im Fleisch des mobilen Internet
Exegese ist nicht nur ein Tätigkeitsfeld für Bibelforscher, sondern betrifft auch Apples Richtlinien für iOS-Geräte. Gerade gibt es hier wieder eine kleine, aber vermutlich weitreichende Neuinterpretation, die Drittanbietern digitaler Inhalte das Leben in der Welt der iPhones und iPads schwer machen könnte.
Gestatten, Monika Piel, erste öffentlich-rechtliche Verlegerin
Die neue ARD-Vorsitzende hat zu Jahresanfang eine erstaunliche Interview-Serie hingelegt. Und Julius Endert fragt sich, ob das, was Monika Piel sagte, ernst gemeint war oder nur eine ganz ausgekochte Strategie darstellt.
Glücklich im Kopfgefängnis: Internetgiganten im deutschen Feuilleton
In deutschen Kulturressorts und Feuilletons schlägt Apple, Facebook und Google eine Tonalität wie kaum einer anderen Branche entgegen – und man darf wohl fragen: Was denken sich die Autoren bei ihren Artikeln?
Die Mailbox für Alles: Facebook will mehr als nur ein banaler E-Mail-Client sein
Facebook hat seine mit Spannung erwartete Lösung für E-Mails vorgestellt und sich damit geschickt positioniert. Nicht als «Gmail Killer» sondern als «Social Inbox» der Zukunft: Einfach, schnell und mehrere Dienste integrierend.
Wo bleiben die Android-Apps deutscher Verlage?
Die Zeitung als Applikation auf dem Smartphone oder Tablet? Kein Problem, solange man ein Gerät von Apple hat. Bei aller Euphorie um die Kultmarke darf aber nicht übersehen werden, dass Googles Android schon bald den größeren Markt für deutschsprachige Medien-Apps bieten könnte.
Die wunderbare neue Beziehungswelt des Homo Connectus: Eine Studie von Grey und Google
«Homo Connectus» nennen die Werbeagentur Grey und Google Deutschland eine Studie zur Frage, wie man den vernetzten Menschen von heute noch mit Werbung erreichen kann. Zwischen den Zeilen zeigen sich der Medienwandel und ein neues Menschenbild.
Facebook Phone: Der «Social Layer» durchdringt einfach alles
Facebook wird ein eigenes Mobiltelefon auf den Markt bringen – und könnte damit großen Erfolg haben. Denn dadurch wird die soziale Dimension zum Mittelpunkt einer Geräteklasse, die technisch schon alles kann und deren Markt nach neuen Differenzierungsmerkmalen verlangt.
Twitter-Relaunch: Ein Social Network sollte kein Zeitfresser sein
Der jüngste Twitter-Relaunch kann nicht über ein Kernproblem hinwegtäuschen: Soziale Netzwerke entwickeln sich zu «Zeitfressern», die ihre Nutzer möglichst lange binden – anstatt Informationen effizient zu organisieren. Ist der Markt nicht längst reif für andere Lösungen?