Keine Sorge der Welt
Liebe Politiker aber auch Kommentatoren: Ihr müsst der Mehrheit in Deutschland vertrauen. Der Mehrheit! Nicht der Minderheit nachlaufen.
Datensouveränität: Nicht ohne Datenschutz
Heute tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Und alle reden von Datensouveränität. Aber wie souverän gehen Verbraucher mit Daten um? Eine Bestandsaufnahme und ein Ausblick.
Gesucht: Die besten Texte zum Medienwandel 2014-2016
Es ist wieder soweit. Das Projekt „Medienwandel Kompakt“ geht in die dritte Runde. Gesucht werden Nominierungen für die besten Texte zu den Veränderungen in Medienpolitik, Medienökonomie, Medienrecht und Journalismus.
Die bröckelnde Nachkriegsordnung oder: Der demokratische Aufstand der kleinen Leute
Nach der Österreich-Wahl: Weitere Einschläge werden folgen. Sie offenbaren die geistige, organisatorische und personelle Erschöpfung der europäischen, aber auch vieler nationaler Institutionen.
Angela Merkel, die FAZ und der Verfall publizistischer Sitten
Es ist schwierig, Angela Merkels Kordon aus Sachlichkeit und Pragmatismus zu durchbrechen. Das ist die Aufgabe von Journalisten. Wenn sie es nicht können, sollen sie es lassen – statt zu journalistisch inakzeptablen Mitteln zu greifen.
Wie reaktionär hätten Sie’s denn gerne?
In letzter Zeit musste man zur Kenntnis nehmen, dass die NZZ sich kaum mehr gegen politische und intellektuelle Strömungen weit rechts im politischen Spektrum abgrenzen mag. Der Ton wird rauer, die Fronten härter. NZZ-Autor Heribert Seifert mimt derweil das liberale Mediengewissen.
Nach dem Generationenstunk. Plädoyer für einen neuen Politikstil
Der Politikstil der Babyboomer ist am Ende. Und bei den Jungen mangelt es an der Bereitschaft, sich selbst in die notwendigen Kämpfe um die gesellschaftliche Ordnung einzumischen. Es fehlt die praktische Utopie, die den Weg nach vorne zeigen könnte. Das ist gefährlich, denn die Sehnsucht nach dem Befreiungsschlag bereitet den Nährboden für Populisten. Um den Status Quo zu verändern, braucht es deshalb eine breite transformative Allianz.
Wer wählt die AfD – und warum?
Die AfD wird überdurchschnittlich stark von Arbeitern gewählt. Oder? Wer einen genaueren Blick wagt, erfährt noch eine Menge mehr. Für die Suche nach linken Gegenkonzepten ist das nicht ganz unwichtig. Wolfgang Storz im Gespräch mit Horst Kahrs.
Gerechtigkeitsdebatte: Vom Schlemmen der Übermütigen
Die Gesellschaft driftet auseinander: Während die Reichen ihr Vermögen mehren, bringen Niedriglöhne Menschen an den Rand der Armut. Die Mittelschicht erodiert. Die Auswirkungen sind nicht nur moralisch empörend, sie stellen die Funktionstüchtigkeit unseres Staatsgebildes infrage.