Brender-Entlassung: Die vollständigen Erklärungen von Beck, Koch und Schächter
Carta dokumentiert die vollständigen Erklärungen zur Entlassung von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender.
Live-Blog zur Verwaltungsratssitzung: Brender-Vertrag wird nicht verlängert
Unser Live-Blog zur Brender-Entscheidung aus dem ZDF-Zollernhof. Ab 13 Uhr…
Algorithmen im Alltag: Wie das Werkzeug seinen Erfinder umarbeitet
Frank Schirrmacher über die epistemische Qualität der Algorithmen: «Wenn nicht alles in der Welt durch Algorithmen zu erklären ist, dann sorgen wir halt dafür, dass nur noch das in der Welt wahrgenommen wird, was nach algorithmischen Prinzipien funktioniert.» Ein Auszug aus «Payback».
Der Wagenknecht-Lafontaine-Komplex oder: Das Leben der Anderen, Teil II
Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht haben sich getroffen. Das bestätigen, laut Nachrichtenmagazin Focus, vier Observationsteams, die das Treffen beobachteten. Einige Journalisten denken da gleich an französische Verhältnisse. Es könnten auch deutsche sein.
Anton Nossik: Westblogger denken zuviel ans Geld
Russlands Internet-Guru Anton Nossik im Interview: Freiheit beim Bloggen heißt Unabhänigkeit von redaktionellen Zwängen – und vom Druck, Geld zu verdienen.
Vorhang zu und alle Fragen offen: Replik auf Robert Schweizers Verteidigung des Leistungsschutzrechts
Robert Schweizers Beitrag versprach, den Ansatz eines Leistungsschutzrechts für Verlage umfassend zu erläutern und zu begründen – eingelöst wird der Anspruch nicht. Stattdessen mangelt es auch dort überzeugenden Argumenten, grundlegende Bedenken kann er nicht ausräumen.
ZDF & Brender: Nie war der Mangel an Staatsferne unzeitgemäßer als heute
Die «Causa Brender» steht für eine der größten institutionellen Krisen der Rundfunkfreiheit. Sie zeigt: Das öffentlich-rechtliche System muss sich dringend verändern, um relevant zu bleiben – egal, ob Brender bleiben darf oder nicht.
Die innere Logik der Link-Ökonomie
Wenn nicht mehr die Inhalte, sondern die Links die Grundlage der Medienökonomie bilden (wie Jeff Jarvis behauptet), dann werden die Verlage in Zukunft Geld für Links verlangen. Und am Ende schickt jeder, der mit uns kommuniziert, eine Rechnung.
«Fair Share»: Verlage sollten angemessen an Werbeeinnahmen aus Links beteiligt werden
Burda-Rechtsvorstand Robert Schweizer antwortet den Kritikern des Leistungsschutzrechts: Eine angemessene Beteiligung der Presseverlage an den Einnahmen, die Dritte durch Verlinkung und Textauszüge erzielen, sei nicht das Ende des Internets. Man sollte sich vielmehr fragen, ob Google nicht inzwischen «Preis- und Konditionenmissbrauch» im Sinne des Kartellrechts vorzuwerfen sei.