Vizekanzler im Signierrausch: «‚In Liebe‘, Ihr Guido Westerwelle»
Erstaunliche Szenen heute in der Bundespressekonferenz: Guido Westerwelle signiert nach kritischen Nachfragen einer Journalistin seine Welt-Kolumne mit den Worten «‚In Liebe‘, Ihr Guido Westerwelle».
Sternstunde des Petitionsausschusses
Die Petition gegen Netzsperren und die Anhörung des Petitionsausschusses haben gezeigt: Über das Web ist eine neue Öffentlichkeit entstanden. Die Chancen, die die breite Diskussion von Gesetzesvorhaben bietet, sollten jetzt genutzt werden.
In 11 Schritten zum Meinungsmonopol
Wie Sie ein regionales Medienimperium aufbauen, behalten und ausbauen – 11 Punkte, die Sie von der Nordwest-Zeitung lernen können.
Sozialstaatsdebatte: Die Deutschen und ihre Leistungen
Was ist populistischer: Westerwelles Mahnruf oder der Aufschrei dagegen? Ein Schweizer Blick auf eine deutsche Debatte.
JMStV: Keine Netzsperren, keine Entwarnung
Im jüngsten Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags fehlt tatsächlich die verschärfte Providerhaftung. Doch es bleibt ein disfunktionaler, verstolperter Gesetzentwurf, der krampfhaft versucht, die Jugendschutzprinzipien des Rundfunks auf das Internet zu übertragen. Eine Peinlichkeit für die deutsche Medien- und Netzpolitik.
Die Musikindustrie zur Kulturflatrate: Positionspapier gegen ein Phantom
Die Musikindustrie fürchtet die Kulturflatrate. Alternativen zu schaffen, hat sie bislang versäumt.
Trüpel: ‚Digital rights fair trade‘ ist vielleicht die bessere Kulturflatrate
Die grüne Europabgeordnete Helga Trüpel sieht bei der Kulturflatrate inzwischen mehr Fragen als Antworten. Das Konzept sei unausgereift. Im Rahmen von «digital rights fair trade» müsse auch über andere Geschäftsmodelle, Pauschalabgaben und einen Kontrahierungszwang nachgedacht werden.
Niedriglohn und Flexibilisierung: Abbau der Mittelschicht à la FDP
Guido Westerwelle beklagt den fehlenden Lohnabstand. Doch die von der FDP propagierte Flexibilisierung des Arbeitsmarktes sorgte für sinkende Löhne und ist daran mitverantwortlich.
Betsy Myers: «Kommandieren und kontrollieren reicht nicht mehr.»
Betsy Myers war Finanzchefin Barack Obamas im Wahlkampf. Im Interview spricht sie über die unternehmerisch geführte Kampagne, Lobbyismus im Wahlkampf und Obamas Führungsstil.