Die Enteignung
Weil die Öffentlichkeit sich in kurzer Zeit so sehr an den neuen Staatskapitalismus gewöhnt hat, kommt es auf ein bisschen mehr Zwang jetzt auch nicht an.
Welthandel und Wirtschaftskrise: Schlecht, satt und faul
Wer den Welthandel blockiert, verschlimmert die Wirtschaftskrise – denn der Protektionismus hat zwei negative Effekte, die alle kurzfristigen Vorteile überwiegen.
Letzter Akt des Bankendramas
Milliarden Euro hat der Staat schon zugesagt, um die marode Hypo Real Estate zu stützen. Nicht genug, wie sich zeigt. Jetzt plant das Finanzministerium radikal: Enteignung.
Stille Macht
Die Bundesregierung will sich im großen Stil in den heimischen Bankensektor einkaufen. Neben der Teilverstaatlichung zahlreicher angeschlagener Institute steht auch eine Komplettübernahme auf dem Programm – notfalls per Enteignung.
Das letzte Mittel
Der Bund arbeitet an einem Gesetz zur Verstaatlichung von Banken. Dieser Schritt kann jedoch nur die Ultima Ratio sein – weil Staat der bessere Insolvenzverwalter ist.
Wie es zum Crash kam
Der Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers löste im September 2008 einen ökonomischen Tsunami aus. Wer ähnliche Katastrophen in der Zukunft verhindern will, der muss sich mit der Funktionsweise der spekulativen Instrumente beschäftigen.
Stabilisatoren am Werke
Zinsdifferenz und Geldmenge lassen darauf hoffen, dass der Ifo-Anstieg keine Eintagsfliege ist – die Impulse durch Geld- und Fiskalpolitik sowie Ölpreis also zu wirken beginnen.
Wir sind keine Supermänner!
In der Krise wächst die Kritik an den makroökonomischen Modellen. Aber welche Alternativen dazu gibt es?
Mindestlöhne: Instrument der Hilflosigkeit
Sechs weitere Branchen erhalten Mindestlöhne – doch die Politik kann Unternehmen keinen Stellenplan vorschreiben, sie werden nur so viele Jobs anbieten, wie es der Geschäftserfolg zulässt.