Droht der Staatsbankrott?
Die Staatsschuld wird in den nächsten vier Jahren auf mehr als 2 Billionen Euro steigen. Da erstaunt es nicht, dass immer mehr Bürger fragen: Muss das nicht in einem Staatsbankrott münden?
Konjunktur: Gute Laune
Die Konjunkturprogramme beginnen zu wirken. Viele Forscher gehen davon aus, dass die Wirtschaft sich nun wie ein W entwickelt: nach dem Absturz kommt ein leichter Aufschwung, dem ein neuer Einbruch folgt.
Was gegen den Wachstumsschock zu tun ist
Am dringendsten ist eine rasche und gründliche Sanierung des Bankensektors, damit die Kreditvergabe wieder in Schwung kommt. Ebenso wichtig ist, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung nicht schrumpfen.
Zur Selbsthilfe beim Gas gezwungen
Die EU-Staaten sollen sich künftig stärker um ihre Gasversorgung kümmern. Statt auf neue Pipelines aus dem Ausland zu hoffen, muss der Blick dabei vor allem nach innen gerichtet sein.
Die Krux mit der Arbeitslosigkeit
Jobverluste bedrohen den schwachen Aufschwung, doch für weitere Konjunkturpakete haben die meisten Länder keinen Spielraum. Ein zweiter Abschwung wird wahrscheinlicher.
Ein Schweizer über das Ende der Marktgläubigkeit
Im Ausland scheint der Methodenstreit deutscher Ökonomen auf mäßiges Verständnis zu stoßen. Ulrich Thielemann kritisiert, dass es gar nicht um die Frage geht, die durch die Krise aufgeworfen wurde: ob Ökonomen nicht zu sehr an die Märkte geglaubt haben.
Ein weiterer Krugman-Chart vom Feinsten
Krugman hat zwei Linien in seinen Chart eingezeichnet, die privaten Überschüsse und die Staatsdefizite. Der springende Punkt ist: dort, wo sich die beiden Kurven schneiden, liegt das BIP.
Börsengier und Homoehe
Papst Benedikts Predigt gegen den Marktliberalismus fügt sich bestens in seinen Kampf gegen den gesellschaftlichen Liberalismus, den er Relativismus nennt. Wahrheitswächter wollen nicht die Probleme einer komplizierten Welt lösen. Für sie ist die komplizierte Welt das Problem.
Bitte lieber Opel-Betriebsrat
Um ehrlich zu sein: Ich kann Euer penetrantes «Wer uns retten darf, bestimmen immer noch wir!» nicht mehr hören. Abertausende von Mitarbeitern anderer Pleitefirmen ohne «Rettung à la Carte» wären froh gewesen, wenn sich überhaupt eine Lösung für sie gefunden hätte.