Amazon, der Kindle und die US-Verleger: Der Papst will nicht zu den Blinden sprechen
Es gibt in den USA eine Auseinandersetzung darüber, dass der US-Autorenverband Druck auf Amazon ausgeübt hat, die Vorlesefunktion des Kindle eBook-Readers grundsätzlich auszuschalten. Der Grund: Amazon verletze damit Urheberrechte.
Blogger-Land ist abgebrannt
Der Dokukanal Phoenix schaltet still und leise seine vier Themenblogs ab und übererfüllt damit den Rundfunkänderungsstaatsvertrag.
Wolframalphadampf-schiffahrtskapitäne
Eine Alternative zu Google wäre schön. Das finden auch viele Medienvertreter, die sich begeistert auf jedes neue Suchmaschinenprojekt werfen. Doch diese Begeisterung ist der Haken, wie das Beispiel Wolfram Alpha demonstriert.
Die Rouladenkönigin der Nation
Heimspiel für Angela Merkel: Im «Townhall Meeting» auf RTL gab sich die Kanzlerin durch und durch bürgerlich – eine politische Mutter Beimer.
Ausgepresst?
„Wozu Zeitung?“, fragt das SZ-Magazin. „Wozu noch Zeitungen?“, fragt beinahe wortgleich ein Interview-Band der Kommunikationswissenschaftler Leif Kramp und Stephan Weichert: Die acht Probleme des Printjournalismus und die Chancen aus der Krise.
Real existierender Bürgerjournalismus
Zahlreiche Vertreter der Medienbrache haben schon gegen die Idee des Journalismus, der von Nicht-Journalisten produziert wird gewettert. Was sie vergessen: Bürgerjournalismus ist längst da. Man muss nur der Realität der Branche ins Auge sehen.
Google mit neuen Suchwerkzeugen
«Search Options», ein schlichter Name mit revolutionärem Potential. Künftig soll man Google-Suchergebnisse bis ins Detail an seine Bedürfnisse anpassen können.
Fasse dich kurz
Einhundertvierzig Anschläge umfassen die Textnachrichten von Twitter. Nun hat der Dienst seine Teilnehmer aufgefordert, Werke der Weltliteratur zusammenzufassen. Die FAZ macht schon mal einen Vorschlag.
Wutmäander zur Qualitätsdebatte
Stefan Niggemeier analysiert die aktuellen Mediendebatten im Netz und in der Presse. Er wirft dem SZ-Magazin “Warum Zeitung?” Recherchefehler vor, untersucht die Debatte um die Versteigerung von Aufträgen beim Nordkurier und widerspricht Miriam Meckels aktuellem Artikel zur Lage des Journalismus.