Die unerträgliche Seichtigkeit der deutschen Internet-Debatte
Kinderpornographie, herkömmliche Pornographie, Computerspiele, Filesharing, usw.: Das alles wird in einem ZEIT-Artikel in einen Topf geworfen und sogenannten “Cyberpropheten” mit anarchistischem Anspruch als ihre Welt, die sie um jeden Preis verteidigen, angedichtet. Ein exemplarischer Artikel für eine vor Seichtheit und Demagogie triefende Debatte in Deutschland, welche in nächster Zeit wohl noch stark zunehmen wird.
Die Generation C64 schlägt zurück
Die Debatte um Ursula von der Leyens Gesetzentwurf gegen Kinderpornografie im Netz macht eine gesellschaftliche Kluft sichtbar: Die Generation Online will nicht länger akzeptieren, dass über sie hinwegregiert wird. Ein Generationenkonflikt wird sichtbar, der das Land noch Jahre lang spalten könnte.
In der Dämmerung des Gutenberg-Zeitalters
Noch sind das Buch und die Zeitung sehr lebendig. Aber die digitale Ära wird die alte Print-Kultur verändern.
Wider die Ideologen des Internets!
Die Freiheit im Netz ist wichtig. Und doch muss das Internet endlich allen Regeln des Rechtsstaats unterworfen werden.
Ab in die Notaufnahme
Private Schicksale beherrschen die Schlagzeilen – doch das kann teuer werden. Über die unheimliche Nähe von Medienanwälten, Presse und Prominenz.
Andere Journalisten für einen neuen Journalismus
Anfang Juni findet in Hamburg unter dem Titel «Journalisten zwischen Grauen und Morgen» die Jahrestagung von Netzwerk Recherche statt. Im Rahmen des Programms werden erfahrene Kollegen, zusammen mit dem Nachwuchs, auch den Journalismus von morgen diskutieren.
Schwimmweste statt Krawatte
Die Internet-Netzwerke rufen zum Wahlkampf. Insbesondere die Erstwähler nutzen das Internet, um sich für ihre Wahlentscheidung zu informieren. Doch die Parteien geben sich online noch recht verkrampft.
EU-Kommission kritisiert Verfahren zur NDR-Mediathek
Die EU-Kommission kritisiert den sogenannten Drei-Stufen-Test zur Internet-Mediathek des NDR, in der Zuschauer seit einem Monat Beiträge des Senders kostenfrei abrufen können.
Die CDU profiliert sich als Anti-Internetpartei
Die CDU hat sich modernisiert. Sie ist wählbar geworden – auch weil sie gelernt hat, nicht mehr mit potenziell rechtspopulistischen Themen Wähler gewinnen zu wollen. Heilsam war da Roland Kochs Scheitern bei der letzten Hessenwahl.