Will they stay or will they go? Brexit und die Medien
In einem Referendum entscheiden die Briten am 23. Juni über die EU-Mitgliedschaft. Nina Trentmann über die Rolle der Medien im Kampf um Argumente für und gegen den Brexit.
Martenstein übernimmt den «Tagesspiegel»
Harald Martenstein wechselt zusehends ins Genre des politischen Leitartikels und gibt dem «Tagesspiegel» eine neue Farbe, mit der er den Zuspruch einer wachsenden Zahl von AFD Anhängern finden wird.
Interview: Amerikas Mitte ist nüchterner als der überhitzte Medienbetrieb
Der Fernsehjournalist und Buchautor Klaus Scherer war jahrelang Washington-Korrespondent der ARD. Tobias Endler spricht mit ihm über den US-Wahlkampf, die immer dichtere Taktung der News-Zyklen und das Phänomen Donald Trump.
Aufklärung oder Animationsarbeit? Zur Deformation des Journalismus
Das Geschäftsmodell vieler Medienhäuser basiert längst nicht mehr auf dem Verkauf von Information, sondern auf dem Verkauf von Aufmerksamkeit. Dies zu vertuschen und weiter darauf zu bestehen, hier werde journalistische Arbeit geleistet, liegt im ureigenen Interesse dieser Unternehmen. Desorientierung des Publikums und Ansehensverluste sind die Folge. Neun Thesen über eine Industrie am Scheideweg.
Trumps Spiel mit den Medien
Trump führt die Medien am Nasenring durch die Manege der Öffentlichkeit. Das gelingt, weil diesen Selbstreflexion oder gar Selbstkorrektur abgehen und Einschaltquoten das Maß der Dinge sind. Derweil machen sich die Medien zu Komplizen des politischen Populismus.
Gesucht: Die besten Texte zum Medienwandel 2014-2016
Es ist wieder soweit. Das Projekt „Medienwandel Kompakt“ geht in die dritte Runde. Gesucht werden Nominierungen für die besten Texte zu den Veränderungen in Medienpolitik, Medienökonomie, Medienrecht und Journalismus.
Angela Merkel, die FAZ und der Verfall publizistischer Sitten
Es ist schwierig, Angela Merkels Kordon aus Sachlichkeit und Pragmatismus zu durchbrechen. Das ist die Aufgabe von Journalisten. Wenn sie es nicht können, sollen sie es lassen – statt zu journalistisch inakzeptablen Mitteln zu greifen.
Wie reaktionär hätten Sie’s denn gerne?
In letzter Zeit musste man zur Kenntnis nehmen, dass die NZZ sich kaum mehr gegen politische und intellektuelle Strömungen weit rechts im politischen Spektrum abgrenzen mag. Der Ton wird rauer, die Fronten härter. NZZ-Autor Heribert Seifert mimt derweil das liberale Mediengewissen.
Stimmen im Kopf: (Un-)Kultur und die Vorstellung von mentaler Gesundheit
Eine freie Berliner Theater-Produktion hinterfragt unsere Vorstellung von mentaler Gesundheit