Scheiß auf Unabhängigkeit! Über die große Koalition aus Google, Piraten und Marketing
Piraten, Künstler und Downloader streiten sich darüber, ob Urheber ohne Urheberrecht leben können – und sehen nicht, dass sie das schon lange tun. Denn wer ein Werk schafft, rechnet nur noch selten damit, für seine kreative Leistung bezahlt zu werden.
Mit Social TV dürfen wir uns endlich selbst verblöden
Früher nannte man es Multitasking. Aber das klingt so ekelhaft nach Multivitaminsaft. Deshalb nennt man es jetzt „Social TV“ oder „Second Screen“.
Journalismus hat seinen Preis
Der Henri-Nannen-Preis für «Investigative Recherche» sollte an Journalisten der «Bild» und der «Süddeutschen Zeitung» gehen, letztere lehnten ab. Sieben sachdienliche Hinweise zum halbierten „Henri“.
Glanzlichter: Roboter, ein Fahrrad und ein nackter Pudel
Dieses Mal mit: «Es gibt viele gute Wirtschaftsblogs», «Nachrichtenagenturen mahnen Blogger ab» und «Robotergesetze» als Blog-Glanzlicht
Wir sind die Urheber? Ohne mich
Meine Kolleginnen und Kollegen tragen wieder Buttons. Und weil es so bequem ist, kann man sich heutzutage sogar welche klicken und sich online in Schubladen sortieren.
Gespräche mit meinem Therapeuten Kurt über das Fernsehen (3)
Der Therapeut Kurt war ungehalten. Der TV-Autor Lerch soll sich trotz seiner Neurose gefälligst angewöhnen, Menschen direkt anzusprechen und den Versuch starten, auch mal etwas gut zu finden. Er hat sich alle Mühe gegeben.
Was die re:publica für mich bedeutet
Okay, ich gehöre vielleicht nicht zum harten Kern der Szene. Ich arbeite in der Unternehmenskommunikation. Interessant war die re:publica aber in vielerlei Hinsicht. Hier meine Bilanz.
Sina Weibo: Chinas re-inkarnierte digitale Öffentlichkeit
Mit Sina Weibo – dem chinesischen Pendant zu Twitter – ist eine Öffentlichkeit entstanden, die zwischen den Kontrollvorgaben der Behörden und den Vorlieben der Nutzer changiert. Der Ausgang ist offen.
„Bild“ als Hüterin der Pressefreiheit – eine Irreführung macht Zeitgeschichte
Die Analyse der „Bild“/Wulff“-Affäre – geleistet anhand von 1528 „Bild“-Texten, die zwischen 2006 und 2012 erschienen sind – belegt auf eindrucksvolle Weise: „Bild“ macht vielleicht dumm, ist aber bestimmt nicht dumm gemacht.