Sieben Thesen zum Leistungsschutzrecht: Eine Stellungnahme zum zweiten Referentenentwurf
Nach dem ersten Entwurf, der auch Journalisten und Blogger als abgabenpflichtig vorsah, beschränkt sich der zweite auf Suchmaschinen. Trotz der oberflächlich betrachteten Eindeutigkeit bleiben viele Fragen offen.
Glanzlichter: Gulasch, Briefmarken und Robotersex
Heute mit «Drohnen: Wenn die politische Diskussion aus dem Ruder läuft», “Digitale Landsknechte gesucht” und “The I Files” als Video-Glanzlicht
Identifizierende Berichterstattung verbieten?
Es ist üblich geworden, bei Straftaten das Persönlichkeitsrecht des Täters hinter das allgemeine öffentliche Interesse zurückzustellen. Was aber, wenn etwa ein Amoklauf erst wegen des zu erwartenden öffentlichen Interesses geplant wird?
Gehälter der Medienkonzernmanager: Das eine Prozent des einen Prozents
Die Medienkonzerne werden immer größer, die Gehälter respektive Abfindungen ihrer Vorstände auch. Wer glaubt, zwangsläufig müsse auch Journalismus ordentlich bezahlt werden, irrt: Ganze Redaktionen werden entlassen.
Kabel-Streit bald vor Gericht?
Der Streit der Kabelnetzbetreiber mit den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten geht in die nächste Runde: Beide meinen, bestimmte Rechte in Anspruch nehmen zu können. Oder ist alles nur Theater?
„Prantl-Gate“: Versuch einer Erklärung
Das wohlwollende Porträt des Bundesverfassungsgerichtspräsidenten in der Süddeutschen Zeitung hatte möglicherweise ein Vorspiel.
Lehnt dpa die Realität eigentlich ab, oder hält sie sie nur für nicht notwendig?
Über das Gutachten einer Gruppe von 17 prominenten internationalen Ökonomen wurde von dpa nicht berichtet – es wurde stattdessen «interpretiert». Weshalb tut die renommierte Nachrichtenagentur so etwas?
Journalisten – ab in den Hühnerstall!
Wenn Journalistenverbandsfunktionäre über das Wesen des Journalismus reden, dann stellen sie gern hehre Grundsätze auf, etwa zur strikten Trennung von PR und Journalismus. In der Praxis wird das schon mal vermischt.
Bestellte Wahrheiten. Ganz exklusiv
Weil parlamentarische und mediale Kontrolle ausfallen, kann der Verfassungsschutz ein bizarres Eigenleben führen und trotz Reformforderungen weitermachen wie bisher