Der SPIEGEL wird GEO (und umgekehrt?)
Viele Titelgeschichten des „Spiegel“ („Abraham“, „Darwin“, „Wege aus dem Stress“) könnten heute ebenso gut Titelgeschichten von GEO sein. Und sind es oft auch.
Das Internet, die Musik und das liebe Geld
Ist Musik im Internet ein «freies Gut» oder «Allgemeingut»? Führt die digitale Distribution automatisch zu Überangebot und Preisen von Null? Die Berliner Philharmoniker meinen: nein.
Vergesst die Sonntagsfrage: Demoskopie ist komplexer
Die „Welche-Partei-würden-Sie-wählen“-Frage ist die unwichtigste für Demoskopen: Keine Frage birgt weniger Aussagekraft. Und schon gar nicht besitzt sie die Prognosefähigkeit, die ihr Politiker und Journalisten gerne unterstellen.
Investigativer Journalismus – Presseschau I
Wie der Spiegel aufgedeckt hat, betreiben mehrere deutsche Landesbanken eine Privatbank in der Schweiz, die auch «Beratung und Betreuung bei Gründungen von Stiftungen und Anstalten – unter anderem nach liechtensteinischem Recht – oder Trusts und Offshore-Gesellschaften» anbietet. Ebenfalls im Spiegel ist zu lesen, dass Bundespräsident Horst Köhler das Gesetz über die Erbschaftssteuer «überaus eilig» geprüft […]
TV-Duelle: Die unerträgliche Langeweile der Allparteienrunden
Roland Koch entzog sich in Hessen der direkten 1:1-TV-Auseinandersetzung mit seinem Herausforderer. Schade, verschenkt wird damit eine kompakte Präsentation von Personal und Positionen. Der Zuschauer schaltet gelangweilt ab.
MDR: Versuch`s mal mit Drei-Stufen-Testchen
Wurde im letzten Jahr noch verbittert um die Grundlagen des öffentlich-rechtlichen Auftrag für das Internet gestritten, so wird in diesem Jahr der sehr konkrete Showdown um die sehr konkreten Auswirkungen folgen.
Die verkannten Vorteile der klassischen Massenmedien
Es wird gerne behauptet, neue Online-Anbieter könnten die klassischen Massenmedien bald verdrängen. Dabei spielen Blogger, Laienjournalisten oder Unternehmenskommunikatoren auf einer ganz anderen Öffentlichkeitsebene. Selbst beim kurz getakteten Online-Journalismus stellt sich die Frage, inwieweit dieser an die Bereitstellungsleistung der klassischen Push-Medien heranzureichen vermag.
Josef Depenbrock: Traumberuf SCHUHrnalist
Jetzt findet die unendliche Geschichte von der immer wieder gequälten Berliner Zeitung doch noch ein gutes Ende: Sie wird – über den Umweg Frankfurter Rundschau – eine „Washington Post“. Barack Vorkötter sei Dank.
Unaufhörlich: Feste Zeitanker verschwinden
Das Netz ist inzwischen auf ein Ziel ausgerichtet: Permanenz. Online gibt es keinen Ladenschluß mehr, keine Sperrstunde, kein Programmende. Der zunehmend digitale Medienfluß verwandelt sich in eine Umweltbedingung.