Medienlinks zum Wochenstart: Twitter und der Iran
Diesmal mit: Clay Shirky über Twitter und Iran – Praxistipps zum Social Media Journalismus – Guardian betreibt Crowdsourcing beim Spesenskandal – Prozessjournalismus
Jürgen Habermas zum 80.: Die Rückkehr der Öffentlichkeiten
Am heutigen 18. Juni begeht mit Jürgen Habermas der wichtigste deutsche Philosoph der Gegenwart seinen 80. Geburtstag. Sein Leben lang ist er der Frage nachgegangen, wie Menschen miteinander kommunizieren, ihre Meinungen austauschen und für ihre Anliegen nach überzeugenden Gründen suchen. Vor mehr als 45 Jahren definierte Habermas in seinem Standardwerk „Der Strukturwandel der Öffentlichkeit“ einen Idealtypus „bürgerlicher Öffentlichkeit“. Welchen Wert aber haben seine normativen Thesen für den derzeitigen Medienwandel – und damit für die digitale Zukunft?
Vive la Redaktion!
Es wird so viel geschrieben wie noch nie. Das Text-Universum explodiert. Gegen die Übermenge an Geschriebenem gibt es drei mögliche Strategien: Redaktion, Aggregation und Ignoranz.
Ist der Journalismus am Ende?
Journalismus ist kein Geschäftsmodell, keine Arbeitsstelle, kein Unternehmen, keine Branche, keine Medienart und kein Distributionssystem. Im Kern ist Journalismus eine Aktivität.
Ist Kreativität die neue Steinkohle?
Ein seltsames Erlebnis, bei der Jahreskonferenz der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft zu sein. Kaum einer der (vielen) vermeintlich kreativen Podiumsteilnehmer verzichtete auf den Appell an „den Staat“ oder „die Regierung“.
Markt- oder Allmendewirtschaft: Worum es bei der Kulturflatrate eigentlich geht
Bei der Kulturflatrate geht es um nichts weniger als eine völlig neue digitale Allmendewirtschaft mit neuen Vergütungsregeln. Doch will man ernsthaft in einer Welt der Kulturproduktion leben, die allein vom Prinzip GEMA regiert wird?
Europäische Kulturflatrate: Don Quichotte in der digitalen Welt?
Das Urheberrecht analoger Prägung passt nicht zur digitalen Welt. Eine europäische Kulturflatrate liegt im Interesse von Kreativen und Verbrauchern. Das Internet braucht eine neue Allmende-Wirtschaft. Von Helga Trüpel und Oliver Passek
«State of Play»: Die Zeitungskrise erreicht Hollywood
Der Politik-Thriller «State of Play» zielt auf den zentralen Konflikt der Medienbranche, der gerne zu einer Art Entscheidung über die Zukunft unserer Zivilisation stilisiert wird: Online gegen Print.
Das Netz besteht aus Verbindungen, nicht aus abgeschotteten Inseln
Verlage sollten begreifen, dass ein Internet ohne Verlinkungen kein Netz ist, sondern eine Anhäufung von abgeschotteten Inhalten, die keiner findet und keiner beachtet.