«Marschallplan» & «Clearingstelle»: Die Kapitulation des Journalismus
Ein «Qualitätsjournalismus», der im Strukturwandel nach dem Staat ruft, statt sich den Herausforderungen einer grandios vernetzten Informationsgesellschaft zu stellen, gibt seine Selbstachtung und seine eigentliche Berufung auf.
Fünf Thesen zur Popkultur nach dem Tod ihres Königs
Seit Michael Jacksons Tod hört man es auch in Bezug auf die Popkultur immer häufiger: Wir erleben gerade das Ende einer Epoche. Die Ära der globalen Popstars ist vorbei. Warum man sich hier tatsächlich mal Sorgen machen sollte – im Unterschied zur Zukunft der Zeitung, des Buchs und des Fernsehens etwa.
Irangezwitscher: Süßer Vogel Freiheit?
Eben noch waren wir alle entzückt vom revolutionären Potential, das Twitter im Iran offenbarte. Dann wurde es still. Schrecklich still. War da was?
AWA 2009: Internet wächst weiter, Zeitungen verlieren weniger
Neue Zahlen aus Allensbach zeigen: Das Internet gewinnt weiter mit erheblichen Wachstumsraten an Zuspruch. Die derzeitige Print-Krise ist keine Nutzungs-, sondern eine Umsatzkrise.
Neues von der Heimatfront
Das nächste große Ding im Internet könnten regionale Online-Magazine sein, die von freien (und frei gesetzten) Lokal-Journalisten gemacht werden.
Rechtsfragen der Informationsgesellschaft – Wochenrückblick
Diesmal mit: Datenschutznovelle beschlossen, Organstreit um Netzsperren, die Verleger und Google, Die Datenschützer und Stefan Niggemeier, Landesmedienanstalten zu Webradios und mehr.
Medienlinks zum Wochenstart: «Freemium» als Geschäftsmodell
Diesmal mit: Chris Anderson («Free») rät Verlagen zu vielen freien und wenigen exklusiven Bezahlinhalten im Web – Spot.Us will expandieren – Google News will Qualitätsjournalismus aggregieren – Langes Warten am Zeitungsdrucker
MDR-Sachsenspiegel auf dem Weg zum Regierungsspiegel
Kritische Stimmen zur sächsischen Regierung kommen im Sachsenspiegel kaum zu Wort. Er verfehlt damit den Programmauftrag des MDR, doch Intendant Udo Reiter ignoriert das Problem.
Wir sind entrückt und unflexibel. Fünf Thesen zur Zukunft des Zeitungswesens
Wir dürfen uns um Himmels Willen nicht klüger vorkommen als unsere Leser. Denn ihre Wirklichkeit herrscht über unsere Wirklichkeit. Wenn wir jetzt nicht beginnen den Tageszeitungsjournalismus zu ändern, werden wir am Ende den Untergang einer ganzen Mediengattung besiegeln.