Hyperlokal, sublokal, schietegal?
Die Regionalblätter entdecken den Kiez. Weil die Themen dort auf der Straße liegen.
Es ist ein Buch geworden: Medienwandel kompakt 2008-2010
Texte zum Medienwandel aus ihrer digitalen Form in einen analogen Kontext bringen? Warum nicht, sagte sich Jan Krone, sammelte Artikel aus Blogs und machte daraus ein Buch, das jetzt erschienen ist.
Der Aufstand des Publikums
Die neuen Medien verändern Öffentlichkeit und Bürgerlichkeit und wirbeln das kommunikative Machtgefüge zwischen Politik, Medien und Publikum kräftig durcheinander. Eine Besprechung aktueller Buch-Neuerscheinungen zum digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit.
Der BILD-Minister
Von Heinz-Oskar Vetter, dem früheren DGB-Vorsitzenden, stammt der Satz: “Wer sich in BILD begibt, kommt darin um”. So weit ist es zwar bei Verteidigungsminister zu Guttenberg noch nicht, aber seine Nähe zu BILD könnte für ihn verhängnisvoll werden. BILD war maßgeblich daran beteiligt, ihn zum beliebtesten Politiker hochzuschreiben. Welche Rolle spielt die Zeitung bei seinem möglichen Abstieg?
Medienlinks zum Wochenstart: 25 Gebote für guten Journalismus
Diesmal mit: Goldene Schreibregeln, zeitlos – Sulzberger- und NYT-Portrait zum DLD – digitaler Hinterhof Deutschland – Skepsis zu Quora – Warum Linkverweigerer sich selbst schaden – Mehr Gelassenheit in der Medienerziehung – Datenvisualisierung
PR-Kaderschmiede Leipzig?
Der Kahlschlag in der Leipziger Journalistenausbildung bestätigt einen Trend: Weg vom Journalismus, hin zur PR.
Auf dem Weg zum Dauerwerbe-Internet
Traditionell hat YouTube zu Jahresbeginn einen Rückblick auf die erfolgreichsten «YouTube ads of 2010» veröffentlicht. An der Spitze steht – wenig überraschend – das Old-Spice-Video «The Man Your Man Could Smell Like». Derartige Werbevideos gehören heute zum Internet wie das «www». Welche Folgen aber hat das Virale Marketing für die «digitale Öffentlichkeit» und die Kommunikation im Netz?
Glanzlichter: Eis on the Gleis, Bloggerknigge und Krawatten
Die Glanzlichter sind eine Auswahl von neuen und älteren Texten, die ich lesenswert finde. Heute u.a. mit «Forschung heißt, Verantwortung für die Zukunft zu tragen», «Hauptsache viel und billig» und «Graphitti» als Blog-Glanzlicht.
Ein kategorischer Imperativ und sieben Strategien für freie Journalisten
Wie können freie Journalisten als «Unternehmer der eigenen Arbeitskraft» unverwechselbar werden? Der Tübinger Medienprofessor Bernhard Pörksen empfiehlt sieben strategische Ansätze, darunter: Entgrenzen Sie Ihre Profession, kreieren Sie eigene Milieus – und: Erklären Sie sich zum Propheten.