Opel wird doch nicht verkauft: Ein Desaster für die Politik – und gut für die Freiheit
General Motors behält Opel. Die vermeintliche Alternativlosigkeit des politischen Krisenmanagements wurde dementiert – die deutsche Politik ist zum Opfer ihres eigenen Ehrgeizes geworden.
Verkehrte Welt: Wenn der Zivildienst die Wehrpflicht begründet
Die Abschaffung der Wehrplicht wäre für die Bundeswehr kein großes Problem – sondern für die Wohlfahrtsverbänden, denen ohne Zivildienstleistende billige Arbeitskräfte wegbrechen würden.
Heidelberger Protest: Schatz ich bleib heut länger, Besetzung jetzt!
Die Studentenproteste haben Deutschland erreicht: Was in Wien begann und sich rasch auf andere Hochschulstandorte in Österreich ausgeweitet hat, setzt sich nun in Heidelberg fort.
Zu Guttenberg oder Management by Champignons
Karl-Theodor zu Guttenberg war Liebling der Wähler und Superstar der Medien. Doch sein Glamour-Faktor wird sich im neuen Amt schnell minimieren.
Medienethik: Der Taumelflug der totalen Vielfalt
WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach über asymmetrische Medienkriege, die zerfallende Massengesellschaft, die «splendid isolation» der Öffentlich-Rechtlichen und die «sozialpsychische Demenz» der Internet-Egozentriker.
Ausgleich in Zeiten abnehmenden Wohlstands: Die Politik entdeckt Fairness
Der politische Kompass hat sich verschoben: Im Umgang mit den auseinanderdriftenden gesellschaftlichen Gruppen wird für viele Wähler «Fairness» immer wichtiger. Für die neue Bundesregierung könnte das wahlentscheidend werden.
Investigativer Journalismus – Presseschau V
Diesmal mit: Günter Wallraff – Telekom-Datenaffäre – Abmahnungen und investigativer Journalismus – Martin Sonneborn – Atomlobby im Wahlkampf – und mehr.
Bundesbank vs. Bundesregierung: Wann steigen die Zinsen?
Sollte Angela Merkel gehofft haben, dass die Notenbanker trotz ihres Koalitionsvertrags ohne Gegenfinanzierung lange stillhalten werden, wurde sie heute eines Besseren belehrt. Bundesbankchef Axel Webel droht wenig versteckt mit Zinserhöhungenn.
Leistungsschutzrecht: Verlage gegen Pressefreiheit
Wie das im Koalitionsvertrag angestrebte Leistungsschutzrecht tatsächlich umgesetzt soll, liegt im Argen. Um den Verlagen zu nützen, müsste es so weitreichend ausgestaltet sein, dass die Pressefreiheit und das Netz als freier Diskussionsraum selbst bedroht wären.