Oleg Kaschin 20.08.12

Putins Kreuzzug

Mit dem Urteil im Fall Pussy Riot stilisiert Putin die Auseinandersetzung zur Glaubensfrage: Wenn du gegen Putin bist, bist du gegen die Orthodoxie. Dabei ist der Prozess gegen Pussy Riot nur der Auftakt im Kampf gegen die Opposition.

Wolfgang Michal 20.08.12

OpenLeaks – das ewige Projekt

Seit dem 26. Januar 2011 ist die Website von OpenLeaks freigeschaltet. Doch es tut sich nichts – während WikiLeaks munter weiterexistiert und zu Beginn des Jahres die internen „Stratfor-Mails“ publizierte. Eine kleine Erinnerung an ein großspuriges Projekt.

Frank Lübberding 19.08.12

Einsatz der Bundeswehr im Inneren?

Mit seiner Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht eine rechtliche Lücke geschlossen. Dennoch ist sie nicht eindeutig, sondern lässt viel Spielraum für Deutungsmöglichkeiten.

Moritz Gathmann 17.08.12

Schuldig

Das Urteil gegen die drei Aktivistinnen der russischen Punkband Pussy Riot ist gefallen: Sie müssen für zwei Jahre in ein Straflager. Wie kein anderes Gerichtsverfahren hat der Prozess die russische Gesellschaft gespalten.

Jürgen Scheele 16.08.12

Lawrence Lessig, die Tea Party Patriots und die Piraten

Der Verfassungsrechtler Lawrence Lessig, geachteter Redner auf Netzkonferenzen, hat einen merkwürdigen Schlenker hin zur Tea Party gemacht. Von Mitt Romney bis zu den Piraten scheinen stimmungsangepasste Richtungswechsel Usus zu werden.

Michael Spreng 13.08.12

Hase Schäuble und die Igel

Die Fata Morgana «Steuerabkommen» wird immer noch als aussichtsreiches Vorhaben präsentiert. Dabei sind die Vermögen längst in oder auf dem Weg nach Südostasien.

Redaktion Carta 12.08.12

ProPublica · Paul Ryan Reading Guide: The Best Reporting on the VP Candidate

Wer ist der Mann, den Mitt Romney mit einem Versprecher als «Amerikas nächsten Präsidenten» vorstellte? ProPublica hat Links zusammengestellt, die Paul Ryan beschreiben.

Michael Spreng 11.08.12

Ein wahrhaft christlicher Politiker

Der Ministerpräsidentenaspirant Söder hat in einem Interview mit Deutschlands großem Boulevardblatt verbal blankgezogen.

Vera Bunse 10.08.12

Jens Weinreich soll nicht mehr für Deutschlandradio arbeiten

Der Sportjournalist wollte DLF und Deutschlandradio Kultur gegenüber keine Ergebenheitsadresse abgeben, sondern weiterhin kritisch über Misstände im Sport berichten. Daraufhin wurde ihm von den beiden Sendern des Deutschlandradios Beschäftigungsverbot erteilt.

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