Marco Patriarca 24.04.17

Frankreich-Wahl: Ein Pyrrhussieg für die EU

Nun ist der vielfach herbeigesehnte Wahlerfolg Emmanuel Macrons eingetreten. Zur Stichwahl wird er nicht nur als Europas Wunschkandidat, sondern wohl auch als Favorit antreten. Ein guter Zeitpunkt, um einen kritischen Blick auf das Geschehen zu werfen.

Philipp Sarasin 24.04.17

Die autoritäre Logik des #Populismus

Jeder Populismus bezieht sich auf das „We, the People“, das die amerikanische Verfassung von 1787 einleitet. Ist er daher nicht die reinste Form der Demokratie? Nein, denn der Populismus folgt in seiner Verachtung für Institutionen und „Eliten“ einer autoritären Logik.

Mario Münster 19.04.17

Vier Gründe warum Le Pen Präsidentin wird

In Deutschland gibt es einen festen Glauben daran, dass es die Franzosen im zweiten Wahlgang schon richten werden und uns nach Brexit, Trump und dem Türkei-Referendum eine Rechtspopulistin als französische Präsidentin erspart bleibt. Was für ein Irrtum!

Wolfgang Storz 13.04.17

Warum bringen Märkte keine Demokratie, Herr Neckel?

Warum die Arbeiterschaft Reiche bewundert und wie sich Protektionismus mit autoritärem Nationalismus paart. Ein Interview mit dem Soziologen Sighard Neckel.

Klaus Vater 06.04.17

Wenn das der Kurfürst wüsste!

In der Bundesstadt Bonn findet derzeit ein Bürgerentscheid statt, der Lehrbuchcharakter hat.

Karsten Wenzlaff 27.03.17

Die ungewöhnlichen Alliierten

Wem nützt Trumps Niederlage bei der Gesundheitsreform? Den Demokraten nur dann, wenn die Republikaner sich andere Projekten ihrer Agenda selbst zerlegen. Das kann auf die Dauer nicht ausreichen.

Nora S. Stampfl 13.03.17

Gameful City: Spielerisch zur smarten Stadt

Das Smart-City-Konzept verspricht technologisch hochgerüstete Lösungen für urbane Probleme. Doch ist die effizienteste tatsächlich auch die lebenswerteste Stadt? Die Gameful City setzt einen Kontrapunkt: Sie nutzt das Spielerische und fokussiert auf den „Smart Citizen“.

Peter Grafe 09.03.17

Die Kunst, der Markt, das Geld

Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) gibt es nicht wirklich. Sie ist ein statistisches Konstrukt – und politisch gewollt, weil sie wirtschaftliche Dynamik und Arbeitsplätze bringen könnte. Sehr viele der Musiker und Designer, Schauspielerinnen und Journalistinnen, Maler und Architektinnen kommen wirtschaftlich aber nur mit Mühe über die Runden. Das müsste nicht so bleiben.

Klaus Vater 08.03.17

Erdogan wird verlieren

Der türkische Staatspräsident spielt den starken Mann. Seine Manöver bringen ihn auf die Verliererstraße.

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