Freiheit und Entschleunigung. Die Carta-Umfrage (Teil I)
Die Redaktion Carta hat den Autoren dieser Plattform zum Jahreswechsel zwei Fragen gestellt: Welche Person des öffentlichen Lebens hat Sie 2010 am stärksten beeindruckt? Und: Welches Thema oder Ereignis wird uns im Jahr 2011 am intensivsten beschäftigen? Hier die Antworten von Jan Krone.
Das Jahr des Thilo Sarrazin
Was war den Carta-Lesern 2010 besonders wichtig? Der Rücktritt des Bundespräsidenten, BILD, Google, die Guttenbergs, Vorratsdatenspeicherung, Datenschutz, WikiLeaks, Leistungsschutzrecht – und immer wieder Thilo Sarrazin.
YouTube und die Jogginghosen-Gang: Eine Weihnachtsgeschichte
Manche unserer Leser werden sicher schon von YouTube gehört haben ;-) Das ist jene Plattform im Internet, auf die pro Minute so viel Videomaterial geladen wird, dass man 35 Stunden bräuchte, um es anzuschauen. Sehr beliebt bei Kindern: die Video-Community. Allerdings werden Vorwürfe laut, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zugeht.
Ist das neue ungarische Mediengesetz ein Fall für die Europäische Union?
Hubertus Gersdorf, Inhaber der Gerd Bucerius-Stiftungsprofessur für Kommunikationsrecht an der Universität Rostock und sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ meint: Nein. Die EU-Kommission habe hier – leider – kein Durchgriffsrecht.
Frei schwebende Genies – aus Netz, Medien und Soziologie
Was haben Blogger, Terroristen, Julian Assange und die 68er miteinander zu tun? Die WELT erklärt es uns in einem Potpourri beliebter Melodien.
Focus mit falscher Brennweite?
Focus-Chefredakteur Wolfram Weimer war sich ganz sicher, dass es in Deutschland einen größeren Markt für gepflegten Konservativismus gibt. Einen Konservativismus mit stabilen Werten, tiefem Glauben und deutscher Kultur.
Die Stunde der Heuchler
Michael Spreng sieht den Sturz Guido Westerwelles bevorstehen und geht mit der FDP hart ins Gericht: Sie muss jetzt zu einer jungen Partei werden und mit einem radikalen Generationswechsel neu anfangen.
Deutschlands Flehen in der Euro-Krise: Lasst uns nicht allein!
Retten kommt in Misskredit. Eine Einsicht, in der Ökonomen, Politiker und Rhetoriker auf frappierende Weise übereinstimmen. Warum?
Eigentumsrecht schlägt Panoramafreiheit in Preußen
Nach langjährigem Rechtsstreit entscheidet der Bundesgerichtshof gegen die Interessen der Fotografen und der Öffentlichkeit. Die Richter gewähren der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten ein Vermarktungsmonopol. Gut möglich, dass Neuschwanstein morgen nachzieht.