Medien-Frauen wollen 30 Prozent der Führungspositionen
Am Sonntag um 16.00 Uhr haben die Chefredakteure, Verleger und Intendanten der Republik dringliche Post erhalten. Per Mail fordern mehr als 350 Journalistinnen (und Journalisten) die Realisierung einer 30-Prozent-Frauenquote in allen Führungspositionen – bis spätestens 2017.
Was ist dir ein Foto wert?
Die Fotografenvereinigung Freelens wendet sich gegen das «Feindbild Urheberrecht» und verlangt eine offene Debatte mit den Urhebern – nicht gegen sie.
Der Verlierer der Präsidentenwahl heißt Lothar Dombrowski
Die Absage des politischen Kabarettisten Georg Schramm „an das Internet“ war durchaus vernünftig, doch sie beraubt uns einer großen Hoffnung: Das Rededuell zwischen den beiden wortmächtigsten Kandidaten der Republik wird nicht stattfinden. Lothar Dombrowski endet als gebrochene Figur – so wie der von Schramm gespielte ängstliche Sozialdemokrat August.
Glanzlichter: Selbstverstümmelung, hässliche Blogs und eine Tote
Iran sitzt in der Falle, Israel übt die Rache Gottes und Chinas Finanzhilfen könnten in Frage stehen. Reflexbiss-Objekt der Woche war Joachim Gauck, die Deutsche Bank steigt aus der Todeswette aus, und Neutrinos sind doch nicht schneller als Licht. Ach, Berlinale war auch noch.
Kann es ein Eigentum an Geistigem geben? Nein.
Geistiges Eigentum wird gern von materiellem Eigentum hergeleitet, um dann eine quasi Gleichbehandlung zu fordern. Doch die Analogie trägt nicht.
Bericht vom 1. Carta-Autorentreffen
Am 17. Februar trafen sich rund ein Dutzend Carta-Autoren in Berlin zu einem ersten Meinungsaustausch.
Klassische Medien und Netzöffentlichkeit: Wer verändert hier eigentlich wen?
Die Breitband-Livesendung, die als Kooperation des Deutschlandradios Kultur und der Autorenblogs Spreeblick und Carta am 18. Februar über den Sender ging, kann nun bei dctp, der „Plattform für unabhängige Dritte im deutschen kommerziellen Fernsehen“ nachbetrachtet werden.
Deutschland sucht den Medien-Präsidenten
Die Journalisten in Deutschland sind glücklich. Nach neun Wochen Wulff dürfen sie jetzt den nächsten Präsidenten casten (und dann pürieren).
Brauchen wir ein Netz-Greenpeace?
Die Professionalisierungsdebatte im Netz nimmt Fahrt auf. Angetrieben von Akteuren, die täglich mit den PR-Profis der anderen Seite zu tun haben. Doch widerspricht der verständliche Wunsch nach professioneller Schlagkraft nicht dem Anspruch der Netzpolitik, mehr Demokratie und Transparenz zu wagen?