Internetpolitik von Gestern
Wird die Komplexität der Informationsgesellschaft ignoriert, richten gut gemeinte insulare Lösungen mehr Schaden an als Nutzen.
Das Nicht-Konzept
In vielen Punkten ist Guttenbergs Papier bei weitem nicht so kontrovers. Einiges hat die große Koalition bereits umgesetzt, einige Kernaussagen stimmen vollständig mit dem SPD-Repertoire überein.
Der Feind im eigenen Lager
Barack Obama wird vom Glück verfolgt. Doch die Stärke der eigenen Partei bedroht seinen Erfolg, zusammen mit dem unkontrollierten Staatsdefizit.
SPD und Medien: Rache für gestern
Was die Presse derzeit hämisch demonstriert, ist nachgeholte Unabhängigkeit. Sie rächt sich an der SPD nicht nur für enttäuschte Liebe.
CDU-Wahlkampf Slogan: Wir haben die Kraft
«Kraft» soll all jenen Angst einflößen, die schwächer sind. Es steht jedenfalls nicht für Partizipation oder demokratische Teilhabe.
Wahlplakate in Zeiten der Politikverdrossenheit
Die Parteien lassen sich dieser Tage etwas einfallen. Weniger neutral könnte man natürlich auch schreiben, den Parteien ist zur Zeit jedes Mittel recht um aufzufallen.
Letzte Chance für den Wahlkampf-Mythos
Die SPD hat die Inhalte, die CDU hat nichts. Außer Merkel vielleicht. Und die sagt ja auch nichts.
Der Schattenboxer
Das Dilemma der SPD ist: Mit scharfer Konfrontation gegen die Union ist sie unglaubwürdig, aber ohne sie geht sie als Merkels blasser Juniorpartner unter.
Das Phänomen Guttenberg
Wenn man das Phänomen Guttenberg erklären will, muss man sich einfach nur vor Augen führen, wer nach der CSU-Nomenklatura eigentlich neuer Bundeswirtschaftsminister geworden wäre: Peter Ramsauer.