Die letzte Chance der SPD
Zerstritten, kein Profil, kein Konzept, kein sozialdemokratischer Markenkern. Die SPD steht heute für Beliebigkeit — schlimmer: völlige Ungewissheit. Die Sozialdemokratie hat keine Minute mehr zu verlieren, ihre Partei rigoros umzupolen. Andernfalls droht das schlechteste Wahlergebnis seit 1949, obwohl das Land nach links rückt. Ein Therapie-Vorschlag.
Investigativer Journalismus – Presseschau II
Die Gewerkschaft der Polizei soll Personalratswahlen mit rechts- und sittenwidrigen Methoden manipuliert haben, berichtet die Welt. Ein Gericht wird sich nun damit befassen. Die Staatsanwaltschaft Bonn erhöht den Druck auf die Telekom-Späher, wie dem Spiegel zu entnehmen ist. Eine der Schlüsselfiguren in dem Skandal soll zudem mit dem Verkauf von Telefonkarten, die von der Telekom […]
«Irrlichter»
Den privaten Haushalten in Deutschland geht es besser als den Banken. Knapp 50 Prozent von Ihnen hält die GfK für krisenresistent. Zeit, ähnliches von den Banken zu erwarten.
Die Enteignung
Weil die Öffentlichkeit sich in kurzer Zeit so sehr an den neuen Staatskapitalismus gewöhnt hat, kommt es auf ein bisschen mehr Zwang jetzt auch nicht an.
Streit um Papst-Entscheidungen
Unabhängig vom Meinungsklima: Papst Benedikt XVI. kämpft um die Einheit der katholischen Kirche und setzt seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Über die intellektuellen Folgen des katholischen Debakels.
Welthandel und Wirtschaftskrise: Schlecht, satt und faul
Wer den Welthandel blockiert, verschlimmert die Wirtschaftskrise – denn der Protektionismus hat zwei negative Effekte, die alle kurzfristigen Vorteile überwiegen.
Verleger müssen wie Google denken
Verleger müssen wie Google denken, aber sie denken meist noch wie Yahoo, dem letzten Vertreter der alten Medienunternehmen im Netz, sagt unser Lieblingsblogger Jeff Jarvis.
DB ist der neue DFB
Es ist schon atemberaubend, wie schnell nun eine um die andere altbundesdeutsche Institution ihr Unvermögen im Umgang mit der digitalen Öffentlichkeit präsentiert. Der Abmahnversuch der Deutschen Bahn gegenüber Netzpolitik.org ist PR-Harakiri und nicht zu gewinnen.
Die übereifrige Meinungsfreiheitsanfeindung der Deutschen Bahn
Die Deutsche Bahn könnte ein liebenswerter Konzern sein. Da versuchen des Deutschen oder Englischen nur minder fähige Mitarbeiter das Servicechaos ihres Arbeitgebers irgendwie schönzureden, …