Billionen Dollar, keine Tränen!
„Liar’s Poker“ heißt das Buch, in dem der Amerikaner Michael Lewis die Zeit schildert, in der er selbst an einem der Handelstische der damals noch eigenständigen Investmentbank Salomon Brothers saß und durch Kauf und Verkauf von Anleihen Geld verdiente.
Darwins schwieriges Erbe
Charles Darwin hat uns ein schwieriges Erbe hinterlassen. Doch gerade in Darwins Denken liegt auch der Weg, um den neodarwinistischen Abgrund zu umgehen.
Banken zuletzt
In der Krise soll alles Mögliche getan werden, damit die bösen Banker wieder Kredite vergeben. Das kann gefährlich werden. Zuerst muss der wirtschaftliche Absturz gestoppt werden. Dann kommt die Bank.
Eine Bundeskanzlerin in Krisenzeiten
Das Jahr hat für Angela Merkel nicht gut begonnen. Die Unions-Parteien sacken in den Umfragen immer weiter ab. Zu allem Überfluss werden auch noch die kritischen Stimmen in den eigenen Reihen immer lauter: Es werde immer das getan, was die SPD wolle – eine Bestandsaufnahme.
Die große Verschwendung
Die Rhetorik des amerikanischen Präsidenten ist in ihrer Dramatik kaum noch zu übertreffen: Es vergeht in diesen Tagen fast kein öffentlicher Auftritt Barack Obamas, auf dem er nicht vor einer „ökonomischen Katastrophe“ warnt für den Fall, dass Washington der krisengeschüttelten Wirtschaft nicht unverzüglich zu Hilfe eile.
Vom Verfassungsfest zur Loveparade: Zum Brauchtum der Berliner Republik
Die Posse um das Verfassungsfest mit Modulen aus dem Event-Baukasten zeigt: Die Union hat ihren Kompass für staatspolitische
Inszenierungen verloren.
Kultur-Flatrate: Die (übertriebenen) Sorgen des Marcel Weiss
Der Streit um die Flatrate geht munter weiter. Denn es sind noch immer abstruse Vorstellungen über sie im Umlauf. Die Grünen haben das Problem inzwischen erkannt – und auf ihrem Europa-Parteitag für die Einführung einer Kulturflatrate geworben.
Mit Hightech in die Krise
Eine Ursache des Crashs liegt im technologischen Fortschritt. Die Gesellschaft hat darin versagt, Dimension und Folgen der IT-Revolution zu begreifen. Das nächste Opfer könnten die Medien sein.
LOHAS als Klimaretter? Abschied von einer Illusion
In Deutschland herrscht eine Obsession mit einer Spielart von Klima- und Umweltschutz, die sich als Identitätspolitik an der Ladentheke niederschlägt: kauf Dir eine bessere Welt. Dabei ist solch «kritischer Konsum» in etwa so erfolgversprechend wie die «freiwilligen Selbstverpflichtungen» der Industrie. Die Möglichkeiten der institutionalisierten Politik werden stark unterschätzt.