Goodbye Newspaper
Auch Paul Starr, Princeton, wirft einen Blick zurück auf die entschwindende Presselandschaft.
Die Kanzlerin zwischen Ohnmacht und Allmacht
Noch sieht Angela Merkel eine halbwegs klare ordnungspolitisch Trennlinie. Diese verläuft zwischen der Pleite-Bank Hypo Real Estate auf der einen Seite und angeschlagenen Industriekonzernen wie Opel oder Schaeffler-Conti auf der anderen.
Ein Bibliothekar namens Google
Google scannt weltweit Bücher und verärgert damit Verlage und Autoren. In den USA haben sich die Parteien geeinigt. In Deutschland fühlen sich die Publizisten übergangen.
Erhard reicht nicht
Der neue Bundeswirtschaftsminister verbreitet unbegründeten Optimismus. Das ist schädlich.
Mehr Links wagen!
Dass sich womöglich längst die Verkehrsregeln grundlegend geändert haben im wirren Straßenknäuel des Web, das als „Information Highway“ schon immer denkbar falsch apostrophiert wurde, wird von all jenen gerne ignoriert, die im Neuen nur ein Accessoire des Alten sehen.
Frage: Kachingle – der Ausweg?
Während im Time Magazine noch ungestüm Bezahlinhalte eingefordert werden, könnte es einen sehr viel intelligenteren und flexibleren Ausweg aus der Refinanzierugskrise des Journalismus geben.
What’s left?
Wenn gegenwärtig viel publiziert wird über «Linksruck» und «Linksgefühl», so hält doch gleichzeitig die Ausdifferenzierung von Linken europaweit an, wenn auch mit durchaus unterschiedlichen Ergebnissen in den einzelnen Ländern.
Schrumpft die Bankinstitute!
Die Finanzkrise ist eine Folge des weltweit aufgeblähten Bankensektors. Deshalb wäre es besser, den Instituten jetzt eine Schrumpfkur zu verordnen, als sie für den Wettbewerb zu stärken.
Michael Spreng, ehemals BAMS-Chefredakteur und Stoiber-Berater, wird Blogger
Eine kleine Unabhängigkeitserklärung: Michael Spreng, einst Chef eines Millionenblattes, gründet sein eigenes Blog: Sprengsatz. Mit dem Blogger Spreng ist Bloggen im Mainstream angekommen.