Die Zeitung als Shareware?
Immer weniger zahlende Kunden, immer weniger Anzeigen: Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Der Spiegel-Online-Artikel «Panik ist kein Geschäftsmodell» hat diese Diskussion kräftig angeheizt.
Keine sichere Bank
Was ist die Enteignung einer Bank gegen die Gründung einer Bank? Der Weg für die Enteignung der Immobilienbank Hypo Real Estate ist frei. Dies markiert einen Systembruch – doch um das System geht es nicht.
New York Times und die Revolution im Internet
„Verleger müssen wie Google denken», rät Jeff Jarvis den Printhäusern und meint damit die konsequente Vernetzung der Inhalte im Web 2.0. Die New York Times geht diesen Weg so gradlinig wie bisher kein großes Printhaus.
Hinter dem Rubikon liegt Rüsselsheim
Rubikon – so heisst der Fluss im nördlichen Italien, den Caesar am 10. Januar des Jahres 49 v. Chr. überschritt, um gegen Pompeius zu ziehen. Die Würfel waren sprichwörtlich gefallen: Ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen, brachte Caesar kurz darauf die wichtigsten Städte Norditaliens, dann Rom und schließlich das gesamte Römische Reich unter seine Kontrolle.
Der Rest ist Schweiger
Schon das erste Cover mit Til Schweiger war ein Missverständnis: Das Magazin Vanity Fair ist gescheitert, weil deutsche Prominente noch kein Inhalt sind.
Ich bin es, dein Anführer
Barack Obama sucht in der Krise via E-Mail- und Telefon-Aktionen den direkten Draht zum Volk. Doch die Kritiker des «digitalen Mobs» formieren sich.
Der erste Blogger: Samuel Johnson
Blogs gibt es seit ungefähr zehn Jahren, wenn man sie rein technologisch mit der Entwicklung des Internets definiert. Doch als Medium sind sie viel älter. Der britische Publizist und Literaturkritiker Samuel Johnson (1709-1784) könnte der erste Blogger gewesen sein. Und dafür sollte man ihm ein Denkmal setzen.
Walter «Bezahlinhalte» Isaacson in der Daily Show
Walter Isaacson hat seine Bezahlinhalte-Forderung nicht nur in Time veröffentlicht, sondern uns auch eine wirklich kurzweilige Inszenierung seiner Thesen in der Daily Show geschenkt.
Zur Kasse, bitte!
Es ist was faul in aller Welt. Banker und Top-Manager haben die globale Wirtschaft an die Wand gefahren, doch die betrogene Masse muckt nicht auf.