Redaktion Carta 20.02.09

Die Ordnung der Überlegenheit

Das Eingreifen des Staates im letzten Herbst war notwendig, um eine Kernschmelze des Finanzsystems zu verhindern. Aber auch in der Krise darf die Marktwirtschaft nicht zu Tode reguliert werden.

Redaktion Carta 20.02.09

Amerikas neuer Kompass

Barack Obama hat erkannt: Asien ist wichtig. Dass seine Außenministerin nun als erstes dorthin fliegt, ist die Anerkennung der geopolitischen Realitäten unserer Zeit.

Redaktion Carta 20.02.09

Müssen wir jetzt Staaten retten?

Wer glaubt, mit der Verstaatlichung wackeliger Banken habe die Finanzkrise ihren Höhepunkt erreicht, irrt. Immer lauter stellen Anleger in aller Welt die Frage nach dem Bankrott ganzer Staaten mitten in Europa.

Redaktion Carta 20.02.09

Schrott schlägt Spott

Die Abwrackprämie hat das Zeug, zum Musterbeispiel für moderne Konjunkturpolitik zu werden. Es ist höchste Zeit, die Erfahrung aus dem Mikroexperiment in ein großes Programm einfließen zu lassen.

Redaktion Carta 20.02.09

Kartell der Krawalljournalisten

Kein führender Journalist hat die ökonomische Großkrise rechtzeitig erkannt. Trotzdem überbieten sich die breitbeinigen Meinungsmacher weiter in analytischer Haltlosigkeit.

Stefan Heidenreich 19.02.09

Mehr Kapitalismus wagen: Freier Fall für freie Unternehmen!

Wo sind sie, die Verfechter des freien Marktes? Wer fordert endlich, eine insolvente Bank auch Pleite gehen zu lassen? Enteignung: Nein!

Jörn Kruse 19.02.09

Superwahljahr? Wahlen super? Wir brauchen mehr und differenziertere Wahlen.

Was ist eigentlich super am Superwahljahr? Für eine Qualität der Politikergebnisse ist unter den gegebenen Bedingungen jedenfalls nicht gesorgt. Der Begriff «Superwahljahr» suggeriert den Bürgern einen Einfluss, den sie mit ihrem «Pauschalkreuz» tatsächlich gar nicht haben. Wir brauchen mehr und differenziertere Wahlen.

Redaktion Carta 19.02.09

«New York Times» bald öffentlich-rechtlich?

Zwei US-Finanzanalysten wollen das Rezept für den Weg aus der Krise für die Giganten des US-Printwesens gefunden haben: «New York Times», «Washington Post » und Co. sollten in Non-Profit-Organisationen verwandelt werden.

Redaktion Carta 19.02.09

Was wird bloß aus Opel?

Die Szenarien reichen von der Trennung vom Mutterkonzern bis zur Pleite – die besten Aussichten hat ein eigenes Geschäftsmodell für GM Europe.

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