Die Ordnung der Überlegenheit
Das Eingreifen des Staates im letzten Herbst war notwendig, um eine Kernschmelze des Finanzsystems zu verhindern. Aber auch in der Krise darf die Marktwirtschaft nicht zu Tode reguliert werden.
Amerikas neuer Kompass
Barack Obama hat erkannt: Asien ist wichtig. Dass seine Außenministerin nun als erstes dorthin fliegt, ist die Anerkennung der geopolitischen Realitäten unserer Zeit.
Müssen wir jetzt Staaten retten?
Wer glaubt, mit der Verstaatlichung wackeliger Banken habe die Finanzkrise ihren Höhepunkt erreicht, irrt. Immer lauter stellen Anleger in aller Welt die Frage nach dem Bankrott ganzer Staaten mitten in Europa.
Schrott schlägt Spott
Die Abwrackprämie hat das Zeug, zum Musterbeispiel für moderne Konjunkturpolitik zu werden. Es ist höchste Zeit, die Erfahrung aus dem Mikroexperiment in ein großes Programm einfließen zu lassen.
Kartell der Krawalljournalisten
Kein führender Journalist hat die ökonomische Großkrise rechtzeitig erkannt. Trotzdem überbieten sich die breitbeinigen Meinungsmacher weiter in analytischer Haltlosigkeit.
Mehr Kapitalismus wagen: Freier Fall für freie Unternehmen!
Wo sind sie, die Verfechter des freien Marktes? Wer fordert endlich, eine insolvente Bank auch Pleite gehen zu lassen? Enteignung: Nein!
Superwahljahr? Wahlen super? Wir brauchen mehr und differenziertere Wahlen.
Was ist eigentlich super am Superwahljahr? Für eine Qualität der Politikergebnisse ist unter den gegebenen Bedingungen jedenfalls nicht gesorgt. Der Begriff «Superwahljahr» suggeriert den Bürgern einen Einfluss, den sie mit ihrem «Pauschalkreuz» tatsächlich gar nicht haben. Wir brauchen mehr und differenziertere Wahlen.
«New York Times» bald öffentlich-rechtlich?
Zwei US-Finanzanalysten wollen das Rezept für den Weg aus der Krise für die Giganten des US-Printwesens gefunden haben: «New York Times», «Washington Post » und Co. sollten in Non-Profit-Organisationen verwandelt werden.
Was wird bloß aus Opel?
Die Szenarien reichen von der Trennung vom Mutterkonzern bis zur Pleite – die besten Aussichten hat ein eigenes Geschäftsmodell für GM Europe.