Zwanziger/DFB ./. Weinreich: Spenden und Mitleidsbekundungen
Jens Weinreich bittet nun doch sehr konkret um Unterstützung in der juristischen Auseinandersetzung mit DFB/Zwanziger.
«Sarconi» und die Medien
Frankreichs Präsident hat seinen Einfluss auf Presse und Rundfunk über die Jahre ausgeweitet. Auch 2009 baute der nimmermüde Nicolas Sarkozy die präsidiale Medienkontrolle aus – getarnt als Subventionen in der Finanzkrise.
Was nun?
Wenn in diesen Tagen ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender Freunden seine Lage erklären will, verweist er auf diesen Roman Kafkas und eigentlich passt «gefangen» besser. Einer der fähigsten deutschen Chefredakteure ist Gefangener eines Systems, in dem kafkaeske Gestalten über ihn richten wollen und den Daumen senken.
Wieso Politiker nicht die Klügsten sind
Politik ist ein Geschäft für kaltschnäuzige, unsentimentale, knochenharte und listige Menschen – das liegt in der Natur des Systems. Nur Kraftnaturen kommen ganz nach oben, nicht die Schlausten.
Keiner soll unkontrolliert bleiben
Fortschritte auf dem Weg zu einer neuen Weltfinanzarchitektur: Die Regierungschefs der wichtigsten EU-Länder haben sich darauf verständigt, die Finanzmärkte strenger zu kontrollieren. Unter anderem müssen Steueroasen künftig mit Sanktionen rechnen.
Die Marktschreier
Ideologen wie Hans-Olaf Henkel greifen jetzt schon zum DDR-Vergleich. Sie sehen den Sozialismus aufziehen, wenn der Staat die sozialen Folgen der kapitalistischen Krise abfedert.
Wer soll das bezahlen?
Deutschland darf nicht für Schulden der Nachbarn haften. Gerade deshalb sind aber Kredit- und Konjunkturhilfen nötig. Wenn Krisenländer erst einmal radikale Auswege suchen, ist das Regelwerk der Euro-Zone in Gefahr.
Ethos statt Gier
In Krisenzeiten wird wieder klar, dass nicht die Finanzmärkte wahre Werte bestimmen. Ethik ist nicht nur das Sahnehäubchen auf dem Kuchen.
Weshalb meine Schuhgröße im Netz steht
Bloggen, twittern, social networking: Der Mensch will mehr sein als seine reale Existenz – er will eine digitale Persönlichkeit werden.