Mit Google Maps auf Wählerfang
Der Online-Wahlkampf des neuen US-Präsidenten hat Maßstäbe gesetzt. In einer fünfteiligen Serie beschreiben wir die Folgen für die deutsche Parteienwerbung im Superwahljahr 2009. Heute: das Marketingvorbild Barack Obama.
Ein Nachruf auf den Liberalismus
Die neoliberale Revolution stirbt nach drei Jahrzehnten an Realitätsverlust. Die Politik hat bei der Aufgabe versagt, der globalisierten Wirtschaft eine Ordnung zu geben – es ist Zeit für eine neue Weltordnung.
Nachhaltig investieren? Nicht in der Krise!
Der russisch-ukrainische Gasstreit hat Europa demonstriert, dass eklatante Energieinfrastrukturmängel ein effektives Krisenmanagement verhinderten. Der Bedarf an umfangreichen Investitionen erscheint daher gewaltig. Die EU-Kommission hat im Kontext des „EU Recovery Plan“ einen Finanzierungsvorschlag vorgelegt, der bei den Mitgliedstaaten jedoch auf erheblichen Widerstand stößt. Wieder einmal zeigt sich, dass europäische Solidarität meist scheitert, wenn sie über den Rahmen deklaratorischer Politik hinausreichen soll.
Die Deutschen und das Internet: Das wird nichts mehr!
Nicht auf der Höhe der Zeit zeigt sich ein Video-Teaser des Berliner Unternehmens vionto GmbH. Das Startup bewegt sich zwar im Bereich von semantischer Software, macht aber in Bezug auf Social Software und das Social Web einen doch eher unbeholfenen Eindruck.
Unser Gott, die Quote
ARD und ZDF sind auf dem besten Weg, sich selbst abzuschaffen – mit einem Programm, das die Privaten kopiert und nichts mehr riskiert.
Beiläufig
Wenn das Feuer im digitalen Zentrum der Aufmerksamkeit manchmal für einen Moment nachläßt, sehen wir staunend, dass nicht mehr der Weg das Ziel ist. Nun ist der Rand die Mitte.
Spion im Datenstrom
Das Internet weiss mehr über uns, als wir ahnen. Bei Netz-Giganten wie Facebook und Google lagern Unmengen von persönlichen Daten.
Aussitzen geht nicht
Um den Teufelskreis von Finanz- und Wirtschaftskrise zu brechen, braucht Deutschland politische Führung. Das Land verträgt keine unsichtbaren Moderatorinnen und großmäuligen Sprücheklopfer in der Politik.
Schwache Vorbehalte gegen staatliche Eingriffe
Regulierungen durch den Staat und Kontrollen der Wirtschaft finden in der Krise großes Verständnis. Doch weder Union noch SPD werden von der Bevölkerung für ihr Krisenmanagement belohnt.