Die bedrohte Netzfreiheit und warum ich für sie eintrete
Das World Wide Web, wie wir es heute haben, ist ein wunderbares Geschenk. Gleich mehrere Interessensgruppen aus Politik und Wirtschaft wollen uns die damit verbundene Freiheit wieder wegnehmen. Die Motive und Forderungen sind unterschiedlich.
Endlich mal klug über den Kapitalismus reden: Mit Robert Misik
Der Kapitalismus ist nicht gescheitert, sagt Robert Misik und videoblogt über mögliche Erzählungen nach der «Madoff-Economy». Sehr zu empfehlen.
Generation gratis
In der Werbeflaute denken viele Verlage neu über kostenpflichtige Angebote im Internet nach. Obwohl das für US-Häuser beinahe eine Existenzfrage ist, stehen die Chancen für eine Abkehr von der Gratiskultur schlecht.
Der Fluch des Stillstands
Der Mediengigant Bertelsmann wächst zu langsam und verdient zu wenig. Falls er zu einem Mischkonzern wird, leidet der Journalismus.
Ohne staatliche Interventionen als Fundament für einen besseren Journalismus geht es nicht
Für die US-Autoren John Nichols und Robert W. McChesney ist die Kommerzialisierung des Journalismus an sein Ende gekommen. Ohne weit reichende politische Intervention sei die Substanz des Journalismus nicht zu retten. Es ist Zeit, über gezielte politische Aktionen zugunsten des Journalismus – aber auch über seine Schwächen und Probleme – nachzudenken.
Augsteins Internetbaustelle: Wird der Freitag das nächste Zoomer.de?
Holtzbrincks Zoomer ist ja schon Geschichte. Augsteins Freitag dagegen hat gerade erst so richtig neu begonnen, inzwischen aber schon Ärger mit seinen Bloggern. Was auf den ersten Blick nur nach technischen Unzulänglichkeiten einer Anlaufphase aussieht, könnte ein tief reichendes Kulturproblem sein und das gesamte Projekt in Gefahr bringen.
Öko-Revolution per Internet
Im US-Wahlkampf zeigte Barack Obama, dass man per Internet eine soziale Bewegung anstoßen kann, die einen Politiker bis ins Weiße Haus trägt. Eine neue Startup-Generation bläst nun online zur Öko-Revolution – und hat laut Google-Chef Eric Schmidt gute Erfolgschancen.
Open Access oder «Open Enteignung»?
Wie soll der Zugang zu digitalem Wissen aussehen? Nach einem taz-Text ist in den Blogs ein Streit um die Verfügbarmachung wissenschaftlicher Informationen entbrannt.
Generation kostenlos
Warum zahlen, wenn es im Internet die Inhalte von Büchern und Zeitungen umsonst gibt? Verlage haben diese Mentalität durch ihre Geschäftspolitik selbst herbeigeführt.