Fail often. Fail early. Fail cheap.
Scheitere lieber häufig, früh und günstig: Warum es derzeit nur einen Kardinalfehler für Medienunternehmen gibt: Nichts tun und hoffen, dass alles gut wird.
Algorithmen im Alltag: Wie das Werkzeug seinen Erfinder umarbeitet
Frank Schirrmacher über die epistemische Qualität der Algorithmen: «Wenn nicht alles in der Welt durch Algorithmen zu erklären ist, dann sorgen wir halt dafür, dass nur noch das in der Welt wahrgenommen wird, was nach algorithmischen Prinzipien funktioniert.» Ein Auszug aus «Payback».
Das deutsche Problem
Es ist Herbst und mal wieder sterben die Blogs. Es ist wie bei Hypochondern – kaum hustet ein Blogger, ziehen sich die anderen schon Schals um den Hals und legen sich zum Sterben hin.Malte Welding, Netzeitung
Mehr universitären Liberalismus wagen
Die Universitätsreform ist weniger eine deregulierend-liberale Reform, sondern eine regulierend-sozialistische, wenn man solche Etikettierungen überhaupt verwenden will. Armin Nassehi, FAZ
«Schirrmacher ist Zaungast»
Peter Kruse im Interview anlässlich Frank Schirrmachers neuem Buch: «Das Internet ist nur eine Zumutung, wenn man versucht, es im Griff zu haben.» Johannes Kuhn, SZ
Jagd auf Dissidenten
Silke Tesch hat einfach zu viel mit der Wirklichkeit jenseits der Sozialdemokratie zu tun. Von solchen Menschen mag man in der SPD nichts wissen, geschweige denn lernen. Über solche Menschen will man herrschen. Volker Zastrow, FAZ
Carta bloggt live von der Brender-Entscheidung am Freitag
Carta wird am Freitag ab 13.30 Uhr live vom ZDF-Hauptstadtstudio aus über die Entscheidung in der «Causa Brender» bloggen. Wir sind keine Fans von Vor-Türen-Herumsteh-Journalismus. In diesem Fall aber könnte sich das Experiment in aktueller Berichterstattung lohnen. Das Live-Blog wird dann hier stehen: http://relaunch.carta.info/18732/live-blog-nikolaus-brender-zdf-verwaltungsrat/ Anregungen, Fragen und Tipps dazu gerne. Wir würden jeweils kurze Updates, […]
Warum die Verleger zum Internet einfach schweigen sollten
1. Verglichen mit den meisten Wirtschaftszweigen geht es den Medienhäusern in der sog. Wirtschaftskrise gut – nicht zuletzt Springer, die besonders laut tönen – 13 Prozent Rendite laut 3. Quartalsbericht sind kein Grund zum Weinen. Auf diesem Niveau zu jammern, ist eher unverschämt. 2. Es gibt für Internetnutzer keinen Grund, eine Zeitung zu kaufen, die […]
Das große Nichts als journalistisches Ereignis
Lafontaine tat also nichts. Die Nachrichtenwürdigkeit des Lafontainschens Schweigens entsteht nun aus der Unterstellung, dass jener ja etwas tun müsste. Man kann eben nicht nicht kommunizieren. The Internetausdrucker