Abendblatt.de: Die Paid-Content-Schranke hat eine Google-Hintertür
Die Bezahlschranke von Abendblatt.de ist nicht nur strategisch unausgereift und schlecht begründet – sie hat auch eine ziemlich große, heimliche «Hintertür».
Wieso war die Oppostion angeblich unterrichtet, aber nicht zu Guttenberg?
Verteidigungsminister zu Guttenberg hat ein für seine weitere Karriere möglicherweise entscheidendes Eigentor geschossen.
Paid Content beim Hamburger Abendblatt: aussichtslos, selbstmoerderisch, unverschämt
Ohne jede Ankündigung standen die Leser von abendblatt.de heute plötzlich vor geschlossenen Schranken mit Euro-Zeichen.
Bedeutung von Online-Medien für Lobby-Arbeit soll rasant steigen
Präsentation von Gunnar Bender: Laut einer Umfrage sollen Online-Kommunikation und Online-Medien bereits im nächten Jahr die klassischen Medien an Bedeutung für PR und politische Meinungsbildung überflügeln. Nunja.
Demonstration deutscher Tötungsfähigkeit
Patrick Bahners hat sich noch einmal das Guttenberg-Interview vom 6. November in der SZ angeschaut. Mit «riskanter Selbstsicherheit» habe zu Guttenberg das Exempel «deutscher Tötungsfähigkeit» verteidigt.
Breitband-Internet: „Von den Aussies lernen…“
Erstmals verspricht ein Koalitionsvertrag ein echtes Engagement fürs Internet. Das ist auch nötig, denn die deutsche Breitbandstrategie hinkt im internationalen Vergleich hinterher. Australien zeigt, wie es gehen kann.
Die Zukunft der Verwertung
Filesharing-Debatte bei Zeit Online, die vierte. Dieses Mal mit einem Beitrag der Piratenpartei: «Der Austausch findet überall statt und kann daher weder kontrolliert noch verhindert werden. … Die Verwertungsindustrie muss dies akzeptieren und mit der Zeit gehen, oder sie wird auf Dauer scheitern.»
Entscheidungshilfe für Internetgesetze
Die SPD würfelt nicht. Eine Entscheidungshilfe für Internetgesetze als Pfaddiagramm.
Wie Markus Schächter den 12. Rundfunkstaatsvertrag völlig uminterpretiert
In der Debatte um den öffentlich-rechtlichen Online-Auftrag gibt Markus Schächter eine neue Linie vor: Mehrwert ist, wenn das ZDF ein zusätzliches Angebot macht. Die Gesetzesbegründung sieht das anders. Aber Schächter will, dass sein Sender auch im Netz ein gebührenfinanziertes Me-too-Angebot machen darf. Gedanken zu einem Aufsichtsproblem.