Paid Content beim Hamburger Abendblatt: aussichtslos, selbstmoerderisch, unverschämt

von , 15.12.09

In einem völlig verunglückten Selbstmitleidstext verteidigt Matthias Iken auf abendblatt.de eine völlig verunglückte Paid-Content-Strategie. Stefan Niggemeier hält den ganzen Ansatz und seine Begründung völlig zurecht für einen Hohn:

Der Gedanke, dass Medien sich zumindest teilweise über Werbung finanzieren, kommt in Ikens verlogenem Text nicht einmal so vor. Er behauptet, man habe „vergessen, Geld zu verdienen”. Er schreibt: „Wer Qualitätsjournalismus zum Nulltarif will, will keinen Qualitätsjournalismus.” Was für ein „Nulltarif”? Ikens Text ist umgeben von Werbeflächen. Man kann darüber reden, inwiefern eine vollständige Abhängigkeit von Werbeeinnahmen gefährlich sein kann für unabhängigen Journalismus, aber mit jemandem, der so unredlich ist wie Iken, kann und muss man darüber nicht reden.

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