33.663.635 lousy pennies
Freie (informelle) Mitarbeiter werden bei Burda offenbar sehr gut bezahlt. Wenn sie geile Geschichten bringen. Oder solche versprechen.
Vizekanzler im Signierrausch: «‚In Liebe‘, Ihr Guido Westerwelle»
Erstaunliche Szenen heute in der Bundespressekonferenz: Guido Westerwelle signiert nach kritischen Nachfragen einer Journalistin seine Welt-Kolumne mit den Worten «‚In Liebe‘, Ihr Guido Westerwelle».
Journalismus: Milch im Fluss des Netzes
Markus Collati erklärt an den Grundeigenschaften des Netzes, warum man besser in Plattformen als in die Herstellung von «Content» investiert. Um im Bild zu bleiben: Die Milch des Journalismus lässt sich – einmal in den Fluss geschüttet – nicht mehr vom Wasser der nutzergenerierten Inhalte trennen.
BBC will mehr Links auf Verlagssites setzen
Der Beitrag der BBC zur Debatte ÖRA vs. Privat: Der Online-Auftritt wird um 25 Prozent gekürzt und es werden vermehrt Links auf Verlage gesetzt.
Siegfried Kauder: «Die Verlage wittern Morgenluft, aber sie haben noch nicht gewonnen.»
Der Vorsitzende des Bundestags-Rechtsausschusses verwahrte sich gestern gegen dem Eindruck, das Leistungsschutzrecht für Presseverlage sei schon so gut wie eingeführt. Der Bundestag werde die angebliche Schutzlücke und ihre Gerechtigkeitsfragen ausführlich prüfen.
Eine Wirtschaftsregierung für Europa: Chance der Griechenland-Krise?
Die Mitgliedstaaten der EU könnten jetzt einen zentralen Konstruktionsfehler der Euro-Zone beheben. Die gemeinsame „Wirtschaftsregierung“ war für das bislang als unkooperativ geltende Deutschland ein Tabuwort – nun gibt es erste Schritte in diese Richtung.
A history of media technology scares
Die Schrift schwächt das Gedächtnis (Sokrates), die Zeitung isoliert die Leser (Malesherbes), E-Mail ist dem IQ abträglich (CNN), Google macht uns dumm (Nicholas Carr) – etc. Ein kurzer Durchflug durch die Geschichte der Ängste vor neuen Medientechnologien mit Vaughan Bell im Slate Magazine.
Grundrecht auf Netzneutralität?
Kristian Köhntopp plädiert für ein Grundrecht auf Netzneutralität, Bernd Holznagel betrachtet sie als schützenswerte kommunikative Chancengleichheit.
Journalisten sollen nicht für Leistungsschutzrechte zahlen müssen
Nach einem Treffen von Kulturstaatsminister Neumann und Presseverlegern zeichnet sich ab: Die Regierung schließt sich dem Argument an, dass in der digitalen Revolution eine Schutzlücke für Presseverleger geschlossen werden müsse. Und: Die Branche soll keine Leistungsschutz-Abgaben an sich selbst zahlen müssen.