«Die Macht darf nicht mit Facebook sein.» – Ein persönlicher, romantischer Essay.
Die Macht steckt in uns allen. Oder wollen wir, dass unser Web beaufsichtigt wird von Jedi-Rittern, die unsere Regeln festlegen – ohne dass wir wirklich wissen, wie dunkel die Seite ist, auf der sie stehen? – Der Preis, den wir für Facebook zahlen, ist zu hoch.
«Angemessene Vergütung»: Was der Gesetzgeber für die Urheber getan hat und was er noch tun könnte
Damit Urheber möglichst gerecht entlohnt werden, müssen sie per Gesetz gestärkt werden. Soweit die Maßgabe des Stärkungsgesetzes für Urheber und ausübende Künstler. Doch wie steht es tatsächlich um die Verhandlungsmacht der Urheber, ihre Interessen durchzusetzen?
«Future Face of Media» – Das Video (mit Keynote von Arthur Sulzberger Jr.)
Die Aufzeichnung der Diskussion über die zukünftigen (Bezahl-) Geschäftsmodelle von Journalismus auf der Konferenz «Future Face of Media» am 18. Mai in Frankfurt.
Angriff auf die Zukunft: Roland Kochs Wette
Frank Schirrmacher analysiert die Hintergründe der Vorschläge von Roland Koch, die Bildungsausgaben zu senken: «Der hessische Ministerpräsident spekuliert gegen die Jugend – und weiß ganz genau, was er da tut.»
Urheberrecht: ver.di antwortet, viele Fragen bleiben offen
Frank Werneke hat auf den Offenen Brief zur Pressekonferenz «Diebstahl geistigen Eigentums: 5 vor 12 für die Kreativwirtschaft» geantwortet. Die Gewerkschaftsposition zum Leistungsschutzrecht zeigt aber: ver.di könnte in die nächste Falle rennen.
Newsletter vom 17.5.
Den Carta-Newsletter mit einer Auswahl von Texten und Lesetipps der letzten Woche gibt es jetzt auch online.
«Future Face of Media»: Arthur Sulzberger & die Zukunft der Bezahlinhalte – Stream #ffm10
Carta streamt Dienstag, ab ca. 11 Uhr, die Diskussion “The Future Face of News and News Publishing: Business Models for the Digital Era” – unter anderem mit Arthur Sulzberger Jr., Verleger der New York Times.
Eroberungsfeldzug im achten Kontinent: Skalpprämien im Internet
Das Neue wird immer wieder als Bedrohung empfunden, ob nun bei Jugendbewegungen, der Besiedlung Amerikas oder der des Internet. Wer beispielsweise legale Angebote des Online-Musikvertriebs aufbauen will, sieht sich mit Behinderugen konfrontiert, die es in der «Offline-Welt» nicht gibt. Internet-Hippies werden da in den Untergrund getrieben.
Leistungsschutzrecht: Presseverlage wollen Zwangsabgaben statt Marktlösung
Mit einem Leistungsschutzrecht wollen die Presseverleger eine Zwangsabgabe auf gewerblich genutzte PCs und andere Geräte einführen sowie Snippets und sonstige Textpartikel einem zusätzliechen Verbotsrecht unterstellen. Zielsetzung ist somit letztlich eine marktfremde Lösung des behaupteten Refinanzierungsproblems der Presse mittels einer Quersubventionierung durch andere Branchen. Weder aus rechtlichen noch aus ökonomischen Erwägungen ergibt sich eine Rechtfertigung für dieses Vorhaben.