Die knappste Ressource in der Urheberrechts-Debatte ist: Eine gemeinsame Perspektive
Kultur kann nicht per se von Produktionsmechanismen abgekoppelt werde, denn Kreativwirtschaftsgüter benötigen Kapital als Energiezufuhr. Ausschließbarkeit ist in diesem marktwirtschaftlichen Prozess daher ein wichtiger Mechanismus. – Stefan Herwig antwortet auf Felix Neumann.
Die Ursache – nicht der Anlass – für den Rücktritt des Bundespräsidenten.
Horst Köhler wollte gut ankommen und nicht als schmutziger Politiker gesehen werden. Also hat er – obwohl selbst Vollblutpolitiker – Politikerschelte aus Populismus betrieben. Das haben sie ihm irgendwann übel genommen. Aber auch ein Bundespräsident braucht Freunde.
Steul: «Im Hörfunk versendet sich manches, im Web versendet sich nichts.»
“Die Überschrift ‘Horst Lübke’ hätte ich niemals durchgehen lassen.” – Deutschlandradio-Intendant Willi Steul über das für seine Sender geführte Interview mit Horst Köhler und die Folgen: über die zwei Fassungen, die Proteste im Web, grenzwertige Zuspitzung und pawlowsche Reflexe [mit Video].
Spiegelfechter sucht den Superpräsidenten…
… und bewertet schon einmal einige mögliche Kandidaten auf Eignung und Chancen – und meint von der Leyen wäre der Traum der «Yellow Press».
Was für eine Heuchelei: Wenn Köhler geht, muss auch Westerwelle zurücktreten. Beide sagten das Gleiche.
Köhler sagte das, was alle wissen und alle denken. Was für eine beispiellose Oberflächlichkeit in der Berichterstattung und der Analyse des Rücktritts von Horst Köhler von seinem Amt als Bundespräsident.
Köhler-Rücktritt: Blogschau
Blogs hatten einen maßgeblichen Anteil an der steten Kritik an den Äußerungen Horst Köhlers. Eine erste Übersicht der Kommentare zu seinem Rücktritt.
Horst Köhler: Ein Rücktritt unter Blog-Mitwirkung
Blogs haben zur Problematisierung der Köhler-Äußerungen maßgeblich beigetragen. Carta dokumentiert die Karriere einer Thematisierung.
Zweiter Fehlstart von Schwarz-Gelb? – Sparklausur in Meseberg
Die Hotelsubventionen müssen zurückgenommen werden, denn mit dem Klientel-Geschenk fing die ganze Misere der neuen Regierung an. Durch Erhöhung des Spitzensteuersatzes und Reform der Politiker-Pensionen könnte das Sparpaket sogar ein Beitrag zum sozialen Frieden werden.
Das Lena-Prinzip: Mehr als die Summe der einzelnen Teile
Deutschland war beim Grand Prix früher ein Hort der Spießigkeit – der Streber Europas. Lena trat jedoch an, um Spaß zu haben und hat gerade auch deshalb gewonnen. Das ist das neue Deutschland.