IMMI: Breite Mehrheit für Datenfreihafen in Island
Am Dienstag wurde der Antrag der Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) im isländischen Parlament angenommen und damit die Regierung beauftragt einen «Freihafen» für Informantenschutz und Pressefreiheit zu schaffen.
“Keine Netzsperren” ist nicht genug
Die «Berliner Rede zum Urheberrecht» der Bundesjustizministerin weckte in ihrer Ankündigung hohe Erwartungen. Diese wurden jedoch zumindest in der «Netzcommunity» enttäuscht.
Ein Handbuch für die Facebook-Galaxie
Was Facebook fehlt, ist eine Gebrauchsanweisung. Diese liefert jetzt Annette Schwindt in Form ihres Buches, das bei O’Reilly erschienen ist. Eine Besprechung.
Merkel: Die Ego-Taktikerin
Peter Lindner beschreibt in der SZ, dass sich die Kanzlerin auffallend so verhält, wie laut Shell-Studie angeblich Heranwachsende taktieren.
Horst Köhler ist also gefasst – und bleibt uns eine Erklärung schuldig
Am Dienstag wurde Horst Köhler mit einem Großen Zapfenstreich aus dem Amt verabschiedet, die ARD hat die Zeremonie live übertragen. Michael Hanfeld kommentiert die Veranstaltung – und die Kommentierung von Ulrich Deppendorf.
Der Meinungsmarkt spekuliert mit Informationen und Gerüchten.
Gescheitert sei Köhler auch an «seiner schlechten Presse». – Wolfgang Storz kommentiert Politik-Journalismus, ein Welterklärungsmodell von Geisterbeschwörern und Spekulationen um Personal statt Vermittlung komplexer Entscheidungsprozesse.
«Schwarz-Gelb war leider ein furchtbarer Irrtum.»
Michael Spreng: «Die schwarz-gelbe Koalition ist nur noch eine K.o.alition. Sie hat keinen Gestaltungswillen mehr, keine politische Kraft mehr.»
Das „Jetzt-sind-wir-dran“-Problem der CDU
Die Union schneidet in Umfragen so schlecht ab wie zuletzt bei der Spendenaffäre und kaum jemand erwartet mehr, dass die Politik die Wirtschaft bestimmen kann. Für die Mehrheit der Bevölkerung muss Politik in der Krise jedoch nach dem Motto: „Germany first“ agieren. Verliert die CDU ihr wichtigstes Wahlmotiv «Wirtschaftskompetenz»?
Justizministerin dämpft Verlegerhoffnungen auf «finanzielle Wunder» durchs Leistungsschutzrecht
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat am Montagabend ihren Willen bekräftigt, ein Leistungschutzrecht für Presseverlage zu schaffen – und zugleich Hoffnungen auf hohe Einnahmen durch dieses neue Schutzrecht gedämpft.