szmtag
Wolfgang Storz

Zeitungskrise: Das Publikum geht leer aus

 | 16 Kommentar(e)


Was linken Medien fehlt: Harte Recherche, verständliche Sprache und guter Lokaljournalismus. Teil 2 unserer Carta-Serie zur Lage der oppositionellen Medien.

21.11.2012 | 

Ich will mich zuerst mit dem Kassensturz von Wolfgang Michal auseinandersetzen, weil sich nach dem die Frage stellt: Sollen wir über linke Zeitungen oder besser über linken Journalismus reden? Er hat insgesamt acht Medien aufgelistet, die er als links und linksliberal einstuft. Darunter sind zwei Produkte einer Partei – neues deutschland und vorwärts – und mit der Berliner Zeitung eine klassische Regionalzeitung: So bieten die ersten beiden linke Inhalte, aber keinen unabhängigen Journalismus. Und die dritte darf durchgehend keine linken Inhalte bieten, bestenfalls als Einsprengsel, gefährdete sie doch sonst ihre betriebswirtschaftliche Basis, weil sie mit links nicht nur die Erwartungen der werbetreibenden Wirtschaft, sondern auch die ihres Publikums enttäuschte. Die junge welt und die taz können dagegen als unabhängige linke Zeitungen gelten. Aber: Wer von außen auf die taz schaut – hat der nicht oft den Eindruck, sie schämt sich dieser Etikettierung, will etwas anderes sein, etwas Besseres? Die wenigen Anmerkungen zeigen, dass bereits die Identifizierung von linken Zeitungen alles andere als selbstverständlich ist.

Im Folgenden gehe ich auf die Entwicklung von zwei Medien ein, die ich aus eigener Anschauung kenne; bei der Frankfurter Rundschau habe ich sechs Jahre lang gearbeitet, gut ein Jahrzehnt (1995 bis 2007) war ich einer von sechs Mit-Eigentümern des Freitag.

Die Frankfurter Rundschau ist nicht zugrunde gegangen, weil sie in Teilen links war und vor allem als die linke Tageszeitung galt. Unter den vielen hausgemachten Gründen ist meines Erachtens einer entscheidend: Sie hatte sich nie darum bemüht, in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet jenes Fundament an Präsenz, Auflage und Anzeigengeschäft aufzubauen, das unabdingbar ist, um als überregionales Blatt auf Dauer zu bestehen.

Der Freitag hatte eine Auflage von etwa 13 000 Exemplaren als die Eigentümer-Gruppe ihn Anfang 2008 an Jakob Augstein verkaufte. Augstein investierte seither das Mehr- bis Vielfache an Finanzen in Personal, Vertrieb, Layout, Internetauftritt. Die Bilanz nach knapp fünf Jahren hohem Ressourcen-Aufwand: eine verkaufte Auflage von 14 000 Exemplaren. Die ratlose Frage: Hilft heute nicht einmal mehr ein großer Sack `Kohle`, um die Auflage eines solchen Blattes nach oben zu bringen?

Wolfgang Michal hat meines Erachtens exzellent den Kern des Problems, den Kern des Versagens von linkem Journalismus herausgearbeitet: Der liebt es, sich im Feuilleton und in der Politik in Debatten und mit Meinungen herumzuschlagen, meist mit seinesgleichen; nicht selten in einer so abstrakten Sprache, dass nur Kundige verstehen. Energie und Ehrgeiz fließen in die entsprechenden journalistischen Formen. Die harte Recherche, die verständlich geschriebenen Erklärungen, die Informationen über alles, was neu und wichtig ist – ungeachtet dessen, ob es in das eigene Weltbild passt -, diese Hauptsachen ‚laufen am Rande mit’. Und: Vermittlungs- und Verständigungsarbeit im Sinne des Publikums ist bei Blättern, bei denen linke Journalisten das Sagen haben, meist schwach bis sehr schwach entwickelt. Das Publikum geht leer aus.

Kein Zufall: Jakob Augstein taufte seine Zeitung „Der Freitag – das Meinungsmedium“. Klar, Meinung ist am billigsten zu produzieren, aber wer braucht die noch? Bezieht doch jeder halbwegs Interessierte kostenlos Meinungen in Hülle und Fülle aus dem Meinungsmedium erster Güte: dem Internet. Und von der Frankfurter Rundschau erwartete das halbwegs kritisch gestimmte Publikum in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet zuallererst handfesten Nutzwert: (auch) solide und kritische Informationen aus Stadt und Region. Diese stellte ihr potenzielles Publikum meist vor die Alternative: leer schlucken oder kündigen.

Es lohnt sich, an der von Wolfgang Michal markierten, meines Erachtens entscheidenden Stelle weiterzubohren.

In einem Gespräch mit dem Saarländischen Rundfunk hat sich Wolfgang Storz, von 2002 bis 2006 Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, auch zu den Gründen der FR-Insolvenz geäußert. Hier der Podcast zum Nachhören (ab Minute 3:54).

Mehr zu : | | | | | | | |

CARTA Kaffeekasse

16 Kommentare

  1. stefanolix |  21.11.2012 | 16:46 | permalink  

    Was sind »oppositionelle Medien«? Sollten nicht in einem demokratischen Rechtsstaat alle Medien oppositionell sein? – Regierungsmedien sind ja in der Demokratie nicht vorgesehen :-)

  2. Neuro Ticker |  21.11.2012 | 16:58 | permalink  

    @stefanolix: Nein, in einem demokratischen Rechtsstaat dürfen einzelne Medien so sein wie sie (und ihre Nutzer) es wollen. Wichtig ist, dass keine Einheitsmeinung propagiert wird. Wir brauchen also linke und rechte (und sonstige) Medien.
    Gäbe es nur oppositionelle Medien, wäre das genauso demokratieschädlich wie der umgekehrte Fall. Außerdem: Müssten die Medien bei einem Regierungswechsel (2013) im Bund ihre Ausrichtung komplett ändern? Und was ist in den Bundesländern?

  3. stefanolix |  21.11.2012 | 17:23 | permalink  

    Wir brauchen in erster Linie Medien, die zu den Regeln des journalistischen Handwerks stehen. Wir brauchen eine Trennung von Meldungen und Meinungen: Meldungen dürfen nicht durch Meinung verzerrt werden. Genauso wichtig ist eine Trennung des redaktionellen Teils von der Werbung & PR. – Bei handwerklich sauberer Arbeit ergibt sich alles andere von selbst.

    Zum Verhältnis Medien – Regierung: Eine reine Regierungspresse brauchen wir nicht. Alle Medien sollen das Handeln der Regierung kontrollieren (was nicht bedeutet: sie sollen es diffamieren oder verzerrt darstellen). Insofern sehe ich eine Parallele zur Opposition im Bundestag oder in einem Landtag.

    Natürlich wird es immer Medien geben, die bis zu einem gewissen Grad mit der jeweils aktuellen Regierung übereinstimmen. Aber der Grad dieser Übereinstimmung scheint mir in den letzten 20 Jahren relativ gering. Oder können Sie mir eine Zeitung nennen, die gern für die jeweils aktuelle Regierung Propaganda macht? ;-)

  4. Art Vanderley |  21.11.2012 | 20:39 | permalink  

    “Der liebt es, sich im Feuilleton und in der Politik in Debatten und mit Meinungen herumzuschlagen, meist mit seinesgleichen; nicht selten in einer so abstrakten Sprache, dass nur Kundige verstehen.”

    Interessanter Punkt . Ich halte zwar nichts von dieser – auch vorhandenen – anti-intellektuellen und grundsätzlichen Abneigung gegen den Feuilleton , die es in nicht unerheblichen Teilen der Bevölkerung gibt , aber an diesem Kochen im eigenen Sud ist was dran.

  5. Zeitungskrise: Das Publikum geht leer aus |  22.11.2012 | 02:54 | permalink  

    [...] Regionalzeitung: So bieten die ersten beiden linke Inhalte, aber keinen unabhängigen Journalismus. Net News Express Feed Be Sociable, Share! Tweet Categories : [...]

  6. joss |  22.11.2012 | 07:39 | permalink  

    Zu einer ähnlichen Ansicht kam mal ein Autor im Guardian. In einem Artikel wurde
    gefragt wie die Zeitungen 25 Jahre zuvor aussahen:

    “…How did readers know what to think in 1984? Once you get over the minuscule, blurred pictures and the lack of colour, the first thing that strikes you about the newspapers of that year is the paucity of opinionated columnists. The finger-jabbing, red-faced anger of today’s commentariat, the passionate, omniscient certainty with which they declare opinions, scarcely existed 25 years ago. Incredibly, the Sunday Times – under that most opinionated of editors, Andrew Neil – did not then have a single serious regular weekly columnist, …”
    http://www.guardian.co.uk/media/2009/may/18/newspaper-industry?INTCMP=SRCH

  7. Michael |  22.11.2012 | 08:55 | permalink  

    An und für sich kann man der Kernthese der Unverständlichkeit linker Zeitungen ja nicht widersprechen. Abgesehen vielleicht von der Einschränkung, dass je nach Thema in linken Presse-Organen viel mehr Informationen zu finden sind, als in der ganzen restlichen Presse.

    Das ist in der Politik aber ja auch so. Wenn alle Lobbyisten plötzlich mit Grippe in Bett liegen würden, wären praktisch alle Politiker (abgesehen vielleicht von den Linken) nicht mehr in der Lage Gesetzetexte vorlegen zu können.

    Unabhängig davon sind mir aber einige Dinge im Text aufgefallen, die ich nur als Aberglaube oder Legende einstufen kann.

    “Die harte Recherche”

    Die sogenannte ‘harte’ Recherche geht so weit, dass manche Journalisten noch nicht mal den Weg ins eigene Archiv finden, um zu recherchieren. Aber vielleicht liegt das ja daran dass journalistischen Texten nicht viel zu entnehmen ist.

    “Informationen über alles, was neu und wichtig ist”

    Das ist ja vielleicht gerade das Problem. Die Konzentration auf alles Neue läßt das Hintergrundwissen in den Hintergrund treten – und zwar bis zur Unsichtbarkeit. Die einzige Ausnahme ist die Skandal-Berichterstattung. Da lohnt es sich auch wieder die Hintergründe aus der Schublade zu holen – aber sonst?

    “ungeachtet dessen, ob es in das eigene Weltbild passt”

    Solange man noch an einen unabhängigen Journalismus glaubt – ja. Das Problem ist nur, dass der sogenannte ‘unabhängige’ Journalismus in weiten Teilen eine Illusion ist und nicht mal ansatzweise existiert. Im Prinzip ist das ja sogar Positiv. Man kann sich die Parteizeitung aussuchen, die einem am meisten zusagt. Oder man wechselt zwischen ihnen je nach Thema.

  8. qualquan |  22.11.2012 | 12:09 | permalink  

    Herr Storz Ich gebe zu: Ich kannte Sie aus Artikeln in der taz, aber Carta bis vor 5 min hatte ich noch nie gelesen. Ich kam hierher über http://weblogs.evangelisch.de/weblogs/altpapier, wo jemand sich die Mühe gemacht hat, Artikel zu listen zur Zeitungskrise.

    Kurz zu Michal: Michal haut alle Zeitungen in die Tonne und ist damit ungerecht, finde ich. Die Berliner ohne Wirkung außerhalb des Kiez? Und wenn der Kiez die Wohnquartiere von Regierung und Parlamentariern umfasst, dann ist das zu wenig? Die taz keine Journalistenschule, sondern das Internet? Ist es denn so, dass heute eine Mitarbeit bei online Medien einen schult, danach bei print Medien zu arbeiten, oder ist es nicht immer noch anders rum?

    Zu Ihrer Erwiderung: Sie sagen, die Sprache im linken Zeitungsspektrum sei zu abstrakt. Rechnen Sie die SZ da mit? Die SZ ist nicht so simpel geschrieben, und hat trotzdem viele Leser. Und zum Freitag: Ich frage mich, welche Zielgruppe der sich setzt. Wenn es Leute unter 35 sein sollen, ist es, denke ich, schwieriger, denen ein teures Zeitungsabonnement zu verkaufen, als wenn man, wie die Zeit, Rentner versorgen will.

  9. Ralf Kraemer |  22.11.2012 | 13:08 | permalink  

    In NRW ist der WDR das devote Sprachorgan der Landesregierung. Da empfinde ich den Begriff der “oppositionellen Medien” als ein Höchstmaß an linker Arroganz und Selbstverherrlichung. Kritisch aber auch Ausgewogen sollten Medien sein, dann kann man es lesen. Demagogie alla FTD oder FR ist scheinbar am Ende.

  10. A. G. |  22.11.2012 | 20:52 | permalink  

    Die Sichtweise des vorläufigen Insolvenzverwalters der Frankfurter Rundschau: http://www.schubra.de/de/presseservice/pressemitteilungen/druckverlagshausffm_pm20121116.php

    Ein Kaputtschreiben macht kaputt (“zugrunde gegangen”).

  11. Vera Bunse |  22.11.2012 | 22:32 | permalink  

    @A.G.
    Danke für die Info!

  12. Tyler Durden Volland |  24.11.2012 | 04:10 | permalink  

    danke, Wolfgang Storz.

    Man sollte sich von der Einstufung der taz als linke Zeitung nicht irritieren lassen, man sollte es als Hinweis auf das Weltverständnis des Autors deuten, der Rest des Kommentars ist keineswegs lächerlich.
    So traurig seine Analyse zum Eingehen der FR, so wahr ist es nun mal, dass eine gedruckte Zeitung ohne Einnahmen aus Werbung nicht wirklich überleben kann. Das ist natürlich von Merkel, Mohn, Springer & Co auch so gewünscht.
    Leider belässt der Autor es bei der Feststellung, den eigentlich wichtigeren Hinweis, dass sich die Zeitungswelt grundsätzlich gewandelt hat und auch andere Zeitungen aus anderen Gründen eingehen werden, den unterlässt er.

    Aber, und dafür gebührt ihm Dank, er kommt zum Kern der Sache: „Die harte Recherche, die verständlich geschriebenen Erklärungen, die Informationen über alles, was neu und wichtig ist – ungeachtet dessen, ob es in das eigene Weltbild passt -, diese Hauptsachen ‚laufen am Rande mit’.“ Leider verwechselt er auch hier beinahe schon Nebensächliches mit dem eigentlichen Problem: „ungeachtet dessen, ob es in das eigene Weltbild passt –„

    Dias in diesem Teilsatz gesagte, und eigentlich nur dies ist der wahre Grund.
    Beide Seiten des politischen Spektrums, sowohl die Profis als auch die Konsumenten, bestehen in der überwältigenden Mehrheit aus entweder linken, oder rechten Spiessern, die eben dies als Motto gemeinsam haben: „ob es in das eigene Weltbild passt –„

    Mit einer beleidigenden, lächerlichen Selbstgerechtigkeit wird man als Linker mit unlesbaren Quark konfrontiert, der zum Verständnis der Sache nichts beiträgt, nur gern gelesenes bis zum Erbrechen wiederholt. Da produziert Augstein unter dem anmassenden Titel „Im Zweifel links“ peinlichsten (des öfteren alles andere als linken) Schrott, die taz bringt bürgerlichsten Kleinkram für Arrivierte, die ihr eigens Image damit pflegen wollen, und die eigentlich genauso gut Mitglieder der FDP sein könnten, wenn diese fürs Dosenpfand eintreten würde, und, die sogenannten NDS bringen eine Bericht nach dem anderen der lediglich bereits tausendmal Berichtetes wiederholen und damit belegen soll, eben aus dem einzigen Grund, weil es „in das eigene Weltbild passt.„

    Bestes Symptom für dieses Verhalten ist die allseitig weit verbreitete Zensur, die ALLES was dem eigenen Weltbild widerspricht sofort ausmerzt. Auch die FR tat dies permanent, auch die taz tut es andauernd, wenn etwas nicht politisch korrekt genug ist. Die NDS lassen gleich gar keine freie Meinungsäusserung zu.

    Der Schluss den jeder aus der jetzigen Situation ziehen könnte, wenn er eben Informationen die nicht „in das eigene Weltbild passen„ zulassen würde, der ist banal: Es wird so weiter gehen, nur Medien die zwecks Lobbyismus von mächtigen Geldgebern finanziert werden, weil sie die ideologisch korrekten Meldungen/Meinungen bringen, die werden überleben.
    Der Rest wird im Dschungel des Internets vor sich hin krebsen und geistige Inzucht betreiben. Wer in den 70er jahren studierte, der kennt dies von de damaligen K-Gruppen, oder, besser, aus dem Monty Python Film „Das Leben des Brian“ wenn sich dort John Cleese über die diversen Befreiungsbewegungen lustig macht.

    Man MUSS Wolfgang Storz dankbar sein, dass er den Kern des Problems ausgesprochen hat. Leser die an Informationen interessiert sind „ungeachtet dessen, ob es in das eigene Weltbild passt „ die sind eine mehr und mehr verschwindende Minderheit. Und nichts, NICHTS, lässt sich dagegen tun. Der etablierten Politik ist damit nicht mehr beizukommen. Wer wirkliche Änderungen will, der muss sich auf anderes Terrain begeben und darf nicht auf Beifall hoffen…..

  13. Vom Überleben traditoneller Printmedien – Weiter träumen? « Ei Gude, wie? |  26.11.2012 | 08:15 | permalink  

    [...] CARTA, Wolfgang Storz: Zeitungskrise: Das Publikum geht leer aus [...]

  14. DAS ZEITUNGSSTERBEN HAT BEGONNEN « falksinss.de/blog |  26.11.2012 | 11:54 | permalink  

    [...] war zu lesen, durch die Gemeinschaftsredaktion habe sie ihr linksliberales Profil verloren oder sie habe es versäumt, sich im Rhein-Main-Gebiet lokal zu verorten. Die FTD schreibe seit ihrer Gründung rote Zahlen. Und als Wirtschaftszeitung sei sie für die [...]

  15. Zeitungen und ihre Leser: Für wen wird die Tagespresse eigentlich gemacht? — Carta |  27.11.2012 | 14:05 | permalink  

    [...] Publikum geht leer aus“, meint auch der ehemalige FR-Chefredakteur Wolfgang Storz. Damit meint er nicht unbedingt die [...]

  16. Grüne Medien? Schreibt was ihr wollt, auf Papier oder ins Netz! — Carta |  13.12.2012 | 23:01 | permalink  

    [...] 2. Zeitungskrise: Das Publikum geht leer aus. Von Wolfgang Storz Es gibt keine Zeitung und auch keine anderen Medien in Deutschland, die offen mit den Grünen sympathisieren. Die erst kürzlich von uns gegangene Financial Times Deutschland (FTD) hat als einzige… [...]

Sie möchten diesen Text kommentieren?

Ihr Name (erforderlich):

Ihre E-Mail (erforderlich):

Ihre Website:

Über Facebook oder Twitter einloggen:

Sie können Ihren Kommentar mit HTML-Befehlen formatieren.