Keine Träne für Frau Schaeffler
Die fränkische Unternehmerin hat sich verzockt. Aber ihre Betriebe laufen auch ohne sie. Die Firmen und die Beschäftigten muss man retten, nicht aber die milliardenschwere Besitzerin.
«Wir sind alle sprachlos»
Carta-Autor Friedrich Schneider über die Kritik an der Nationalökonomie.
Zwischen Schuldenstaat und Weichwährung
Das beherzte Eingreifen des Staates wird als notwendig erachtet. Doch mit jedem Rettungseinsatz wächst die Gefahr von staatlicher Überforderung und Inflation.
Stellt euch, ihr Memmen!
Hoch tönten die Reden über die männlichen Tugenden der Manager, über Durchsetzungskraft, Mut und Leistungsbereitschaft. Doch kaum ist die Krise da, fehlt von ihnen jede Spur. Warum es ein anderes männliches Selbstverständnis braucht.
Die Erpresser vom Opelwerk
Alle wollen Opel retten. Nur große, mit viel Kapital ausgestattete Investoren haben bisher nicht angeklopft. Und die Kunden wollen auch nicht. Aber die haben das Sagen.
Wir sind gerettet, die anderen liegen im Koma
Deutschlands Regierende gefallen sich in Urteilen darüber, dass andere über ihre Verhältnisse gelebt haben. Dabei ist das nur die eine Seite der Krise. Die andere steckt im deutschen Streben nach endlosem Export.
Wer Bücher nicht digital zerlegt, hat schon verloren
Elf Sparten der sogenannten Kreativwirtschaft hat das Bundeswirtschaftsministerium untersuchen lassen. In Frankfurt erklärte die Buchbranche nun, wo sie der Schuh drückt – das Urheberrecht kriselt, die Internet-Piraterie blüht.
„Wir erleben die finanziellen Symptome eines Weltkriegs“
Der Historiker Niall Ferguson, einer der besten Kenner der Finanzgeschichte, warnt davor, „Zombie-Banken“ am Leben zu erhalten. Die keynesianischen Ausgabenprogramme sieht er skeptisch. Es drohen Verwerfungen an den Anleihe- und Devisenmärkten.
Der Garten Eden ist nicht genug
Der Ökonom Hyman Minsky hat den Plan geschrieben für das, was die Krise auslöste. Wir vergessen Risiken, wenn lange nichts schiefgegangen ist – und fallen dann tiefer.