Türkei: Twitter und Facebook sind bevorzugte Informationsmedien
In «Twitter statt Hürriyet» beschreibt Luise Sammann für DRadio Wissen, weshalb die Türkei Weltmeister der Facebook-Nutzung ist: Viele junge Leute kehren den alten Medien den Rücken, weil sie nicht interessant genug sind oder von Werbekunden gesteuert werden.
Wowereit muss Sommerfest-Sponsoren offenlegen
taz-Redakteur Sebastian Heiser hat mit Geduld und einer Klage erreicht, dass Berlins Regierendem Bürgermeister der Missbrauch von Steuergeldern nachgewiesen werden konnte. Der hatte behauptet, für das Sommerfest fließe «kein Steuergeld». Auch der Senat bestätigte, es würden «keine öffentlichen Mittel aufgewandt».
Süddeutsche verlinkt «nach draußen»
Stefan Plöchinger, Chefredakteur von SZ online, macht vor, wie es geht: Seit dem 2. August ist eine Twitter- und Facebook-Presseschau online.
Zweimal Twitter: Verbot & Strategie
Das Bundesverfassungsgericht mag direkte Berichterstattung nicht besonders, so ist nun auch Twittern verboten. Vielleicht müssen sich die Karlsruher zumindest darüber bald keine Sorgen mehr machen: Twitter schraubt mächtig an der eigenen Strategie – nicht zum Vorteil.
Erste Klage gegen die «Haushaltsabgabe»
Am Freitag Morgen wurde über die erste Klage gegen die neue Gebühr, äh, Abgabe berichtet. Was übrigens ein feiner rechtlicher Unterschied ist. Ein Bayer hat sich vorgewagt, und man strapaziert die Glaskugel nicht allzusehr, wenn man ihm Nachfolger prophezeit.
Paul-Josef Raues Nachtgebet
Der Chefredakteur der «Thüringer Allgemeinen», Zweitpapst des deutschen Journalismus neben Wolf Schneider, hat Ulrich Meyer von dapd ein Interview gegeben und dabei seine Ideale wahrlich nicht verraten.
Online-Shop will sich Rechte an «Anonymous»-Logo sichern (Update 2)
Eine unglaubliche Idee: Ein französischer ebay-Händler möchte die Rechte auch gleich noch für die Verwendung des Mottos eintragen lassen. Update: Er hat schon. Es wird spannend.
ZEIT ONLINE startet digitalen Briefkasten
Künftig soll man bei ZEIT online vertrauliche Mitteilungen anonym und sicher ‚abwerfen‘ können. Noch nicht einmal ein – möglicherweise verräterischer – Klick ist dazu notwendig.
Leistungsschutzrecht doch eine Lex Google? (Update)
Die Website «Heise Online» berichtet, dass das Bundesjustizministerium nun einen deutlich entschlackten Entwurf des Leistungsschutzrechts an die anderen Ministerien weitergeleitet habe.