Schönes neues Netz – Deutschland im Jahre 2015
Das Netz ist ein Spiegelbild seiner Bewohner, und genauso wie in der realen Welt muss sich eine offene Gesellschaft auch im Netz vor Individuen schützen, die die inneren Werte der Gesellschaft systematisch zu untergraben versuchen.
Die Krise führt zum Tunnelblick
Die ökonomische Krise der Tagespresse verengt das Informationsangebot. Dies zeigt eine amerikanische Studie. Danach finden in den USA immer weniger Themen die Aufmerksamkeit der Medien.
Newspapers’ decline is a sign of democracy, not a symptom of its death
David Eaves über die Frage, warum der Niedergang der Zeitungen gut für die Demokratie sein kann: Er setzt das Recht auf freie Meinungsäußerung höher als den Zeitungsjournalismus und sieht im Internet ein sehr gutes Instrument zur Förderung dieses Rechts auf freie Meinungsäußerung.
Wie wir morgen im Web suchen
Google, Microsoft und Startups treiben die Entwicklung des semantischen Webs voran. Ein erlösgetriebenes Vorhaben: Der Werbemarkt lockt mit sattem Zuwachs.
Analysis of the newspaper revitalization act
Robert G. Picard über den Gesetzentwurf von US-Senator Ben Cardin, der angeschlagenen Zeitungen die Möglichkeit gibt, den Status als Non-Profit-Unternehmen zu erhalten.
Über die Netznomaden. Kleine Kritik an der Kritik am Freitag
Jakob Augstein verteidigt nach massiver Kritik sein junges Projekt freitag.de: «Langsam? Ja. Unperfekt? Ja. Verbesserungswürdig? Ja. Aber eben auch einzigartig. Sie müssen bedenken, dass wir aus der Kultur des Printjournalismus kommen.»
Generation gratis
In der Werbeflaute denken viele Verlage neu über kostenpflichtige Angebote im Internet nach. Obwohl das für US-Häuser beinahe eine Existenzfrage ist, stehen die Chancen für eine Abkehr von der Gratiskultur schlecht.
Der Fluch des Stillstands
Der Mediengigant Bertelsmann wächst zu langsam und verdient zu wenig. Falls er zu einem Mischkonzern wird, leidet der Journalismus.
Öko-Revolution per Internet
Im US-Wahlkampf zeigte Barack Obama, dass man per Internet eine soziale Bewegung anstoßen kann, die einen Politiker bis ins Weiße Haus trägt. Eine neue Startup-Generation bläst nun online zur Öko-Revolution – und hat laut Google-Chef Eric Schmidt gute Erfolgschancen.