«Das Ende der Kostenlos-Kultur wird kommen»
Microsoft-Statthalter Achim Berg über die Zukunft des Fernsehens im Internet, die Rolle der Couch und die starre Rundfunkregulierung
Stör ich?
Sie unterbricht das Gewohnte, bringt uns in Kontakt mit dem Unbekannten – und strengt an. Die Störung zu beklagen ist einfach. Dabei könnten wir ohne sie kaum leben.
Ist das Web auf echte Notfälle vorbereitet?
Das Bekanntwerden des Todes von Michael Jackson hat nicht nur Twitter ins Schwitzen gebracht. Im Echtzeitweb kann es zu kurzen Traffic-Explosionen kommen, die Server killen können. Wahrscheinlich wird es Zeit, dass man sich ernsthaft damit beschäftigt, wie man den sogenannten Slashdot- bzw. Heise-Effekt bekämpfen kann.
Verglichen mit dem Netz ist das Leben ein rechtsfreier Raum
«Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein» lautet eine wohlbekannte Floskel von Anwälten, Politikern oder Lobbyisten. Dabei ist das Internet so stark reglementiert, dass das «reale Leben», damit verglichen, wie Sodom und Gomorrha wirkt.
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum
«Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein!», fordern deutsche Politiker und Lobbyisten seit Jahren. Web-Nutzer machen sich nun in Ketten-Postings über diese Phrase lustig.
Haben die Medien eine Zukunft?
Haben die klassischen Medien eine Zukunft? In einer Epoche der universellen “Betroffenheit”, auch und vor allem durch Dinge, die einen selbst nicht wirklich “betreffen”, steigt der Bedarf an Authentizität, den die großen Medienhäuser alleine nicht decken können.
Twitter: Die Medien-Revolution, die keine ist
Wenn es um den «Kurzmitteilungsdienst» geht, schwanken Medien zwischen Häme und Jovialität. Hartnäckig hält sich das Missverständnis, Twitter selbst sei ein Medium
Nichts geht mehr im Online-Wahlkampf?
2009 sollte der Online-Wahlkampf neue Höhen erreichen. Seit Monaten versuchen Parteien und Politiker, Kampagnen und überzeugende Angebote zu schaffen. Bisher mit mäßigem Erfolg. Nach dem Beschluss des Netzsperren-Gesetzes ist die heiße Wahlkampf-Phase vielleicht schon vorbei, bevor sie richtig angefangen hat.
Staatshilfe für NRW-Verleger
Politische Rhetorik ist schon lustig. Beispiel Jürgen Rüttgers. Da tönt der NRW-Ministerpräsident gestern: «Journalismus muss unabhängig bleiben.» Keine Subventionen für Verlage. Basta. Und am gleichen Tag kündigt er an, Staatshilfen zu geben – er nennt sie nur anders.