KEK-Studie: Twitter und Facebook haben Meinungsmacht – wir wissen aber nicht welche
Die «Kommission für die Ermittlung der Konzentration im Medienbereich» legt mit einer Studie nahe, dass Blogs vornehmlich abschreiben und Twitter für die Meinungsbildung kaum relevant sei. Statt auch die Chancen des Netzes aufzugreifen, bleibt die Aufsichtsbehörde im massenmedialen Denken verhaftet.
Burda-Vorstand zum Leistungsschutzrecht: Die “gesetzliche Einführung von Paid Content”
Robert Schweizer, Rechtsvorstand bei Burda, erklärt noch einmal das Leistungsschutzrecht: Über die gesetzliche Einführung eines neues Geschäftsmodells, ausschließliche Verwertungsrechte, das nicht vorhandene Zitatrecht von Suchmaschinen und die unternehmerische Leistung der Presseverlage.
Leistungsschutzrecht: 10 Gründe gegen eine „Presse-GEZ“
Die Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger ist weder wirtschaftlich noch juristisch gerechtfertigt. Es schadet der Informationsfreiheit, der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle – und letztlich dem «Qualitätsjournalismus». Ein Gastbeitrag von Google-Chefjurist Arnd Haller.
Spiegels “Null Blog”-Generation: Kein Grund zur Sorge, sie hören immer noch Musik
Die «Generation Null Blog» ist gar nicht so souverän und erfahren im Umgang mit dem Internet. Aber entschuldigt ihre fehlende Medienkompetenz auch die ihrer Eltern und Lehrer? Eine Replik auf Manfred Dworschak.
Stadelmaier: “Der verfassungsrechtliche Rundfunkbegriff ist technologieneutral”
Volle Rundfunkfreiheit im Netz: Martin Stadelmaier hält wenig von Einschränkungen öffentlich-rechtlicher Online-Angebote aufgrund von «Presseähnlichkeit». Zur Entwicklungsgarantie der Rundfunkanstalten gehöre, dass diese Online-Journalismus betreiben dürften.
WAZ-Geschäftsführer Nienhaus: «Etwas von der Rundfunkabgabe an Verlage abgeben»
Neuer Finanzierungsansatz für die Online-Presse: Christian Nienhaus fordert Mittel aus der Rundfunkabgabe für Verlagssites. Entweder sollten alle hochwertigen Online-Angebote gefördert werden – oder keines.
iPad: Wochenend- und Abenddevice?
Das iPad wird, wie erste Statistiken zeigen, besonders stark am Abend und am Wochenende genutzt. Das Gerät könnte sich somit als weiterer Sargnagel für die Flimmerkiste erweisen. Zeitungen sollten eher für die Abendnutzung auf dem iPad produzieren.
Alles ist überall: Vergisst das Internet wirklich nichts?
Die häufig zu lesende These „Das Internet vergisst nichts“ gilt nur eingeschränkt. Sie mag für eine Betrachtungsdauer von wenigen Jahren und bei den «Big Playern» richtig sein, langfristig verschwinden jedoch mehr und mehr Inhalte aus dem Netz.
Gegen die journalistische Sensationsmaschinerie: Brauchen wir eine Aufsichtsbehörde für die Presse?
Es gibt Situationen, da scheinen Presse und Rundfunk sämtliche Regeln über Board zu werfen. Die Berichte über Loveparade oder Jörg Kachelmann sind nur zwei der prominenteren Beispiele. Zwischen dem Papiertiger «Presseratsrüge» und der Kanone «Strafanzeige» wünsche ich mir in diesen Momenten eine Aufsichtsbehörde für die Presse.