Melker mit kalten Händen: Ein Leistungsschutzrecht könnte auch für die Hartplatzhelden neue Verhältnisse schaffen
Der Bundesgerichtshof erteilte dem Leistungsschutzanspruch von Sportverbänden eine Absage. Die gleiche Auslegung des Wettbewerbsrechts sollte auch für die Verlage und ihre Forderung nach Artenschutz gelten.
Die deutschen Flattr-Charts im Oktober
Die Liste der 25 meist-geflatterten deutschsprachigen Textbeiträge im Oktober: Stuttgart 21 und die Polizei, «Tatort Internet» und der Ärger mit dem WeTab.
Glanzlichter: Geistige Kessellage bei S21, ein Nachruf und Internet mit Dickens
Die Glanzlichter sind eine Auswahl von neuen und älteren Texten, die ich lesenswert finde. Heute u.a. mit: „Ohne Medien ginge es uns besser“, «Hello to a New Era of Corruption» und «datenjournalist» als Blog- (und Tweet-) Glanzlicht
10 Jahre Medienkolumne „Altpapier“: Leuchtturm der selbstbezüglichen Süffisanz
Im Internethype-Jahr 2000 erschien zum ersten Mal die Medienkolumne «Altpapier» – seitdem bietet das Autorenkollektiv anspruchsvollen Meta-Medienjournalismus mit charmanter Distanz zum täglichen Marktplatz der (pathologischen) Eitelkeiten der Branche.
Bundesverwaltungsgericht erklärt Computer zum Rundfunkempfangsgerät
Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat sein Urteil zur PC-Gebühr um eine Woche später gesprochen, um dann die Sender in ihrer Auffassung sowie die Ministerpräsidenten nach ihrer Jahreskonferenz in ihrem neuen Rundfunkbeitragsmodell zu bestätigen.
Bernd Pörksen: Deutschland ist auf dem Weg zur Casting-Gesellschaft
Der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen über den permanenten Inszenierungsverdacht in der Casting-Gesellschaft, über das neue Selbstbild der ‚Noch-nicht-Prominenten‘ und Glaubwürdigkeit als neuen Leitwert.
Das Dogma Anonymität
Gibt es in der Öffentlichkeit ein übergeordnetes „Recht auf Anonymität“? Steht der Persönlichkeitsschutz in jedem Fall über dem öffentlichen Interesse? Diese Fragen werden derzeit anhand der Causa Neven DuMont/Niggemeier heftig diskutiert.
Open Data in Deutschland: Ein langer Weg zur Freiheit für Behördendaten
«Informationen sollten frei sein!», an deutschen Behörden ist diese Forderung bislang weitgehend abgeprallt. Daten sind dort so etwas wie der geheime Schatz. Einsicht wird nur auf Anfrage gewährt und noch nicht einmal in allen Bundesländern gibt es das dazu erforderliche Informationsfreiheitsgesetz. Die Open-Data-Bewegung will das ändern.
Medienlinks zum Wochenstart: Deutsch-britischer Digitalgipfel
Wolfgang Blau im Gespräch mit Alan Rusbridger – Irak-Protokolle: Zähmung der Datenflut – Nutzwertbeiträge profitabler als Klatsch und Klickstrecken – Crowdfunding und weitere Online-Bezahlmodelle – Digitale und analoge Identitäten – Wie Journalisten Storify einsetzen können