Bundestagswahl: Was ist eigentlich 2009 anders?
Gerhard Schröder konnte 2002 und 2005 noch Prozente im Endspurt aufholen, Frank-Walter Steinmeier hat dies bisher nicht geschafft. Die politische Stimmung und der fehlende Glaube bei den SPD-Anhängern markieren einen Unterschied zu den letzten Wahlkämpfen.
Postjournalistenblues
Ist der Kampf der Journalisten gegen das Netz vielleicht Ausdruck einer viel tiefer gehenden Krise?
Das Glühbirnenverbot: ein letztes Flackern im Sommerloch
Am 1. September tritt in der EU die erste Phase des Verkaufsverbots für klassiche Glühbirnen in Kraft. Manche Medien in Deutschland und Österreich erwecken den Eindruck, als bilde sich bereits eine stille «Volksbewegung» gegen den «Öko-Dirigismus» aus Brüssel. Doch die herkömmliche Kritik an der Effizienzregulierungspolitik der EU geht am Kern des Problems völlig vorbei.
Internet-Zugangssperren: Wäre «Three-Strikes» in Deutschland verfassungsgemäß?
Zugangssperren nach dem «Three-Strikes»-Modell wären auch in Deutschland verfassungsrechtlich bedenklich. Zu diesem Ergebnis kommt Prof. Dr. Udo Fink von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.
Freund und Zensor: die Phantomdebatte um Verkehrsregeln im Netz
Schon wieder warnt ein hochrangiger Politiker der CDU vor den Gefahren des Internet und fordert strengere Regeln. Kann es sein, dass die CDU ein falsches und negatives Bild von uns Bürgern hat?
Das Ende der Ära Schröder
Wenn die SPD die Bundestagswahl verliert, wäre damit auch die Ära Schröder zuende, dessen treueste Gefolgsleute Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier heißen.
Die große Elterngeld-Pleite
Ursula von der Leyen wollte mit viel Geld die Zahl der Kinder erhöhen. Doch leider gehen die Geburten zurück. Und das versprochene Geld bleibt oft aus.
Einst wird kommen Schwarz-Grün
Einem Viertel der Unionswähler wäre heute bereits eine Koalition mit den Grünen lieber als mit der FDP. Und im Süden des Landes wächst die Zustimmung zur christlich-ökologischen Alternative überproportional.
Isch gehe nischt hin! (Habe Fuß!)
Bei der Pressekonferenz der Horst-Schlämmer-Partei spielten die Medien sich selbst. Für die Geh-nicht-hin-Kampagne dagegen hielt man das Publikum für zu dumm. Die Kollisionen von medialer und realer Welt nehmen zu.