Einen Minister zu stürzen ist leichter als einen Minister zu bekommen!
Wenn Karl-Theodor zu Guttenberg der erste Minister war, der durch die Zusammenarbeit im Netz gestürzt wurde, dann stellt sich die Frage: Wann hievt das Netz seinen ersten Minister ins Amt?
zu Guttenberg: Der erste Minister, den das Internet gestürzt hat
Gutenplag Wiki sticht Bild: Karl-Theodor zu Guttenberg ist der erste Minister, der vor allem auch aufgrund der im Internet ausgestellten Beweislast zurücktreten musste.
Souverän ist, wer den Ausnahmezustand beendet
Nein, die Affäre Guttenberg ist noch nicht vorbei. Sie beginnt gerade. Seit einer Woche befindet sich das Land im Ausnahmezustand.
Politischer Salon am 7. März: Über die Zeitkrise im Superwahljahr 2011
Für den 7. März laden Carta, die NRW School of Governance und Politik Digital zu einem politischen Salon ein – mit Karl-Rudolf Korte, Björn Böhning, Steffen Wenzel und Robin Meyer-Lucht. Es geht um ‚Akzeptanzbeschaffung‘ unter den Bedingungen der Netzwerkgesellschaft – und auch um ‚unwillkommenene Präzedenzfälle‘ im Rahmen der Internet-Enquete.
Interaktive Grafik: Die Entwicklung der Studiengebühren in Deutschland
Die Idee von Studiengebühren verschwindet so langsam wieder von der Landkarte. Eine interaktive Grafik zeigt den Rollout und den Rollback der vergangenen sechs Jahre nach.
zu Guttenberg: Der Fanpolitiker
Mit zu Guttenberg ist die Popkultur in die politische Kultur eingebrochen. Der “Popstar” zu Guttenberg hat Millionen Fans wie ein wirklicher Rockstar – ein Phänomen, das man bisher allenfalls von Berlusconi und den italienischen Wählern kannte.
Spiegel: «Bild» ist eine Art rechtspopulistische Partei
Der Spiegel knöpft die Bild vor: Springers Boulevardblatt sei mehr als ein Leitmedium – es spiele zunehmend «die Rolle einer rechtspopulistischen Partei». Wirklich überzeugen kann die Titelgeschichte nicht.
Glanzlichter: 35.000 Datensätze, 397 Anleitungen und eine Verfassungsklage
Die Glanzlichter sind eine Auswahl von neuen und älteren Texten, die ich lesenswert finde. Heute u.a. mit «Datenspeicherung als Dienstpistole», «Enden Sie bloß nicht wie Hemingway» und «Politikalarm» als Blog-Glanzlicht.
Hamburg-Wahl: Die Benachteiligten haben resigniert
Olaf Scholz war am Wahlabend ungewöhnlich ernst und hanseatisch unterkühlt. Das hat seinen Grund. Die Stadtgesellschaft zerfällt. Eine Kurz-Analyse der Hamburg-Wahl in 10 Schritten.