Was würde Jarvis tun?
Im Oktober ist die deutsche Ausgabe von Jeff Jarvis’ jüngstem Buch „Public Parts“ erschienen. Es ist ein flammendes Plädoyer für einen neuen Strukturwandel der Öffentlichkeit. Das Private soll endlich politisch – und ökonomisch! – werden.
Trügerische Hoffnungen – Klimapolitik nach den US-Wahlen
Die Wiederwahl von Barack Obama nährt weltweit Hoffnungen auf eine konstruktivere Haltung der USA in den internationalen Klimaverhandlungen. Doch diese dürften sich als trügerisch erweisen. Die EU muss nach Wegen jenseits des UN-Klimaprozesses suchen, sonst droht eine weitere verlorene Dekade.
Warum die INSM für die Energiewende, aber gegen das EEG ist
Eine Replik auf Peter Piksas Beitrag „Wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft die Energiewende attackiert“.
Wie hoch ist der volkswirtschaftliche Nutzen von Patenten?
Gibt es ihn überhaupt? Oder wirken sie gar negativ? Die Studie «The Case Against Patents» von Michele Boldrin und David K. Levine untersucht diese Fragen und schlägt eine Lösung vor.
Neue Finanzordnung: Mangelhafter Diskurs zwischen Banken, Politik und Öffentlichkeit
Die betroffenen Steuerzahler, Politiker und selbst die handelnden Banken vermeiden die Diskussion um die Regulierung und Fortentwicklung des Bankwesens – zu langweilig.
Euro-Crash-Propheten: Münchaus große Glaskugel
Ach, diese Kolumnisten. Sie wissen immer alles schon vorher. Und ganz präzise! Anfang Juni schrieb Wolfgang Münchau in seiner Spiegel Online-Kolumne, die Tage des Euro seien gezählt. Höchstwahrscheinlich. Jetzt kritisiert er „Peer Steinbrücks größte Fehleinschätzung“. Seine eigene hat er offenbar schon vergessen.
Leber ist heute leider etwas teurer
Wer verstehen will, wie sehr das Gesundheitswesen bereits ökonomisiert ist, braucht nur einen Blick auf den Organspendeskandal zu werfen.
Steinbrücks Papier: Für jeden etwas
Es sieht so aus, als liefe sich Peer Steinbrück tatsächlich warm. Am Dienstag Abend hat er ein 25-seitiges Papier zur Finanzmarktregulierung vorgestellt.
Was steht noch auf dem Spiel? Zukunftsfähigkeit und Selbstbestimmung
Vor 20 Jahren einigten sich die EU-Finanzminister in Maastricht auf die Einführung der Währungsunion. Vor zehn Jahren wurde der Euro als Barzahlungsmittel eingeführt. Doch zum Feiern war in den letzten Monaten den Wenigsten zumute. Das Schicksal des Euro entscheidet sich in Deutschland, so George Soros in seiner Rede am Institut für Medien- und Kommunikationspolitik. Er hat recht.