Musikindustrie: Bilanz eines Abstiegs
Die Musikindustrie beklagt das «digitale Problem», aber sie kann zugleich kaum fassen, dass sie es selbst nicht in den Griff bekommt. Dieter Gorny fordert auf einem Branchenhearing, dass das Internet endlich «geschäftsfähig» werde. Doch die Musikindustrie kommt von ihren alten Medien und ihren alten Geschäftsmodelle nicht weg.
Paid Content bei der New York Times: Der Times Reader 2.0
Die New York Times bringt einen neuen Reader heraus und mit ihm ein Abo-Modell für das Internet. Ist der «Times Reader 2.0» die Lösung aller Probleme für das strauchelnde Traditionsblatt?
Das Kindle als Kuckucksei
Die Zeitungsverlage sind nicht strukturkonservativ. Ganz im Gegenteil. Sie beschleunigen den Medienwandel: Sie ziehen ihre eigene Konkurrenz groß.
Verweigerung im Wandel: Dem Journalismus sind seine Leitideen abhanden gekommen
Der Presse ist ihre Macht zum Verhängnis geworden: Sie konnte sich lange Zeit dem sozialen Wandel und dem breiten öffentlichen Diskurs über ihren eigentlichen Zweck entziehen. Das Ergebnis ist ideen- und zukunftsloser, unkritischer und langweiliger Journalismus. Die Branche hat sich um ihre Begründung gebracht.
Medienlinks zum Wochenstart: Wozu Zeitung?
Diesmal mit: SZ-Magazin regt Diskussion über Journalismus-Zukunft an – Kindle DX soll Zeitungen retten – Interview mit Franziska Heine – Chicago Now – Warum Websites Google nicht blocken
Technologietransfer: Geistiges Eigentum vs. Klimaschutz?
Im Dezember 2009 soll sich die Weltgemeinschaft auf ein neues globales Klimaschutzabkommen einigen. Derzeit finden sich jedoch mehr offene Fragen als gelöste Probleme auf der Agenda. Während in der Öffentlichkeit vor allem quantifizierbare Reduktionsanstrengungen diskutiert werden, fallen andere zentrale Aspekte eines zukünftigen Klima-Regimes unter den Tisch. Eine dieser wichtigen Fragen betrifft den Technologietransfer zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern: Der Schutz geistigen Eigentums steht dabei der moralischen Verpflichtung zur Weitergabe von Wissen rund um „saubere Technologien“ im Weg.
Ex-Wahlkämpfer Machnig: Internet bleibt zweitrangig, Tagesschau sticht Spiegel Online
Gerhard Schröders ehemaliger Wahlkampfmanager Matthias Machnig gibt sich ganz als der Haudegen der alten Medienordnung: Das Internet sei ein nettes Werkzeug, aber es löse das zentrale Problem der Parteien nicht: die Krise zu erklären und sich ein Mandat für ihre Überwindung zu holen.
Übergangsformen zum Ende des gedruckten Buches
Geht das Zeitalter des gedruckten Buches, das immerhin auf eine enorme Tradition zurückblicken kann, allmählich zu Ende? Jeff Bezos, der Gründer von Amazon, sieht uns schon auf dem besten Weg in die papierlose Gesellschaft.
SPD Werbespot: Drei Wahlplakate gehen zum Wahllokal
Die Parteien tun sich schwer, den Modus der politischen Kommunikation mit Hilfe des Internets grundlegend zu verändern — das zeigen die ersten Schritte im Bundestagswahlkampf sehr deutlich. Umso mehr fokussiert sich nun die Hoffnung darauf, dass es den Parteien zumindest gelingen möge, die klassische Wahlkampfkommunikation mit Hilfe des Netzes weiterzuentwickeln. Also: Spots und virale Kampagnen. […]