Die bröckelnde Nachkriegsordnung oder: Der demokratische Aufstand der kleinen Leute
Nach der Österreich-Wahl: Weitere Einschläge werden folgen. Sie offenbaren die geistige, organisatorische und personelle Erschöpfung der europäischen, aber auch vieler nationaler Institutionen.
Angela Merkel, die FAZ und der Verfall publizistischer Sitten
Es ist schwierig, Angela Merkels Kordon aus Sachlichkeit und Pragmatismus zu durchbrechen. Das ist die Aufgabe von Journalisten. Wenn sie es nicht können, sollen sie es lassen – statt zu journalistisch inakzeptablen Mitteln zu greifen.
Wie reaktionär hätten Sie’s denn gerne?
In letzter Zeit musste man zur Kenntnis nehmen, dass die NZZ sich kaum mehr gegen politische und intellektuelle Strömungen weit rechts im politischen Spektrum abgrenzen mag. Der Ton wird rauer, die Fronten härter. NZZ-Autor Heribert Seifert mimt derweil das liberale Mediengewissen.
Nach dem Generationenstunk. Plädoyer für einen neuen Politikstil
Der Politikstil der Babyboomer ist am Ende. Und bei den Jungen mangelt es an der Bereitschaft, sich selbst in die notwendigen Kämpfe um die gesellschaftliche Ordnung einzumischen. Es fehlt die praktische Utopie, die den Weg nach vorne zeigen könnte. Das ist gefährlich, denn die Sehnsucht nach dem Befreiungsschlag bereitet den Nährboden für Populisten. Um den Status Quo zu verändern, braucht es deshalb eine breite transformative Allianz.
Stimmen im Kopf: (Un-)Kultur und die Vorstellung von mentaler Gesundheit
Eine freie Berliner Theater-Produktion hinterfragt unsere Vorstellung von mentaler Gesundheit
Wer wählt die AfD – und warum?
Die AfD wird überdurchschnittlich stark von Arbeitern gewählt. Oder? Wer einen genaueren Blick wagt, erfährt noch eine Menge mehr. Für die Suche nach linken Gegenkonzepten ist das nicht ganz unwichtig. Wolfgang Storz im Gespräch mit Horst Kahrs.
Gerechtigkeitsdebatte: Vom Schlemmen der Übermütigen
Die Gesellschaft driftet auseinander: Während die Reichen ihr Vermögen mehren, bringen Niedriglöhne Menschen an den Rand der Armut. Die Mittelschicht erodiert. Die Auswirkungen sind nicht nur moralisch empörend, sie stellen die Funktionstüchtigkeit unseres Staatsgebildes infrage.
Im Rahmen des Unmöglichen
Die SPD stürzt sich ins Umfragetief, sogar soziale Gerechtigkeit trauen ihr nur noch wenige zu. Es wird der Partei nichts anderes übrig bleiben, als im Rahmen des Unmöglichen nach Möglichkeiten zu suchen. Fragt sich nur, wer’s tut.
Der «rechenkundige Bösewicht» IWF und die EU-Krisenpolitik
Wieder einmal spitzt sich der Konflikt um die Auflagen für das griechische Kreditprogramm zu. Die Fronten verlaufen inzwischen aber vor allem zwischen den Gläubigern – und innerhalb der Bundesregierung. Tom Strohschneider über ein mögliches «Endspiel».